Zusammenfassung

  • Nicht nur auf dem Platz ist zwischen Bayern und Dortmund immer was los

  • Der Klassiker hält viele Geschichten bereit

  • Ostern gibt es die nächste Auflage zwischen den beiden Topteams

Köln - Ostern hält in der Bundesliga ein besonderes Highlight bereit: Der Klassiker! Am 28. Spieltag treffen im Topspiel am Samstagabend (18.30 Uhr) der FC Bayern München und Borussia Dortmund aufeinander. Sportlich hält die Partie definitiv immer wieder einige Raffinessen bereit. Aber es sind nicht nur die Kunststücke, die die Spieler mit dem Ball zeigen, die danach noch im Gedächtnis bleiben. Die unvergessenen Momente sind auch die Geschichten, die rund um den Platz passieren, die den Klassiker zum Klassiker machen. bundesliga.de hat im Video oben fünf besonders kuriose Momente zusammengefasst.

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Wer erinnert sich nicht: FCB-Torhüter Oliver Kahn kommt Dortmunds Heiko Herrlich gefährlich nah und beißt dem Gegenspieler beinahe in den Hals, BVB-Stürmer Jan Koller hilft nach dem Platzverweis von Jens Lehmann zwischen den Pfosten aus oder Lothar Matthäus bezichtigt Andy Möller mit einer eindeutigen Geste eine Heulsuse zu sein. Es gibt kaum ein Duell zwischen den beiden Topteams, in dem es nicht zu irgendwelchen kuriosen Szenen kommt.

Sahin schlägt Klopp die Brille von der Nase

So zum Beispiel in der Saison 2010/11, als Nuri Sahin seinem Trainer Jürgen Klopp die Brille demoliert. Mit einem 3:1-Sieg gegen den Kontrahenten macht Dortmund am 24. Spieltag in München einen ersten Schritt in Richtung Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Beim Schlusspfiff ist die Freude natürlich riesengroß. Völlig euphorisiert läuft BVB-Trainer Jürgen Klopp auf den Platz und feiert mit seiner Mannschaft in einer großen Jubeltraube den Erfolg. Als Nuri Sahin von oben auf den Haufen springt, haut er seinem Trainer so unglücklich ins Gesicht, dass dessen Brille kaputt geht und Klopp eine kleine Schramme unter dem Auge davonträgt.

Kuriose Szene aus dem Hinspiel: Schiedsrichter Tobias Stieler wird von den BVB-Betreuern behandelt
Kuriose Szene aus dem Hinspiel: Schiedsrichter Tobias Stieler wird von den BVB-Betreuern behandelt © imago / Team 2

Frank Mill versagen die Nerven

Unvergessen auch der Moment, als Frank Mill alleine frei vor dem Tor die Nerven versagen. Schon am 1. Spieltag der Saison 1986/87 treffen Dortmund und die Bayern aufeinander. Gespielt wird im Olympiastadion in München vor 31.000 Zuschauern. Der Dortmunder ist allein auf weiter Flur, spielt Bayerns herausstürmenden Schlussmann Jean-Marie Paff elegant aus und hat freie Bahn in Richtung FC Bayern-Tor und alle Zeit der Welt, den Ball einzuschieben. Vielleicht etwas zu viel Zeit. Der Stürmer des BVB kommt plötzlich lins Straucheln, muss sich kurz vor dem Abschluss neu sortieren, spürt den Atem des zurückeilenden Torwarts im Nacken - und erzielt den wohl berühmteste Pfostentreffer der Bundesliga-Geschichte.

>>> Wird Bayern ausgerechnet gegen Dortmund Meister?

Am Samstag ist es also wieder so weit, Zeit für neue Klassiker-Geschichten. Schon im Hinspiel gab es einen weiteren kuriosen Moment, als Schiedsrichter Tobias Stieler in der Schlussphase ein Krampf in die Wade fuhr und er einige Minuten behandelt werden musste, ehe das Spiel fortgesetzt werden konnte. Fortsetzung folgt...

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