Arjen Robben hatte es in Hamburg auf dem Fuß: Nach einem tollen Zusammenspiel mit Franck Ribery hätte er den FC Bayern im Spitzenspiel beim HSV in Führung schießen können.

Doch der Niederländer verzog aus spitzem Winkel knapp. Dennoch, Robben hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig er mit seinen Dribblings und Tempoläufen für den Rekordmeister sein kann.

In der HSH Nordbank Arena gab es auch eine Premiere für Robben: Erstmals stand er gemeinsam mit Franck Ribery in der Startelf. "Das klappte sehr gut", lobte Robben im bundesliga.de-Interview das Zusammenspiel mit dem Franzosen.

Die Niederlage gegen den HSV "akzeptiert" Robben. Das die Pleite für Unruhe sorgen könnte, glaubt er nicht.

bundesliga.de:: Herr Robben, wie bewerten Sie die Niederlage in Hamburg?

Arjen Robben: Das Spiel hätte auch zu unseren Gunsten ausgehen können. Denn wir hätten durchaus ein Tor schießen können. Und dann wären wir als Sieger vom Platz gegangen. So aber hatte der HSV das glücklichere Ende für sich.

bundesliga.de:: Was ist in Hamburg schief gelaufen?

Robben: Wir müssen schneller spielen und schneller den freien Raum finden. Wir hatten einen tollen Lauf. Aber wir müssen diese Niederlage akzeptieren.

bundesliga.de:: Sie haben zum ersten Mal von Beginn an mit Franck Ribery gespielt. Wie ist Ihr Eindruck?

Robben: Das klappte sehr gut. Er spielt links, ich rechts. Wir ziehen in den Raum, suchen einander, kombinieren und stoßen so in die Spitze.

bundesliga.de:: Der FC Bayern hat sechs Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter HSV. Sind Sie besorgt?

Robben: Nein, warum? Es sind erst sieben Spieltage vorbei. Da muss man nicht beunruhigt sein. Unsere Entwicklung ist gut. Wir haben zuvor fünf Spiele in Folge gewonnen. Und das überzeugend.

Das Gespräch führte Michael Reis