Nach einem unglücklichen Halbjahr ist Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Johannes van den Bergh (21) wieder fit und will sich über die Vorbereitung für die Mannschaft empfehlen.

Erst fiel Johannes van den Bergh wochenlang aus, weil er sich im Wintertrainingslager in Alhaurin de la Torre eine Knieverletzung zuzog, dann fehlte er wegen eines Teilrisses des Innenbandes im linken Knie auch den Rest der Rückrunde.

Dabei fing die Saison für das Eigengewächs gut an: In der Hinrunde sammelte van den Bergh acht Einsätze und unterschrieb seinen ersten Profivertrag.

Frage: Herr van den Bergh, wie stecken Sie die Verletzungen weg? Haben Sie im Training noch Probleme?

Johannes van den Bergh: Nein, die habe ich nicht. Ich habe für die Sommerpause - wie auch die anderen Spieler - ein individuelles Laufprogramm bekommen. Und ich habe viele Kraftübungen für mein Knie gemacht. Es tat mir außerdem gut, mit den ebenfalls zum Saisonende angeschlagenen Sebastian Schachten, Moses Lamidi und Roberto Colautti bereits eine Woche eher wieder auf dem Trainingsplatz gestanden zu haben.

Frage: Das letzte Jahr möchten Sie sicherlich gern sofort abhaken, oder?

Van den Bergh: Mit der Hinrunde war ich ganz zufrieden, es lief gut für mich und ich konnte einige Einsätze sammeln. Die Rückrunde konnte ich aber aus meiner persönlichen Sicht jedoch vergessen. Dass ich die komplette Rückrunde ausfalle, das hatte keiner auf der Rechnung.

Frage: Momentan bereitet sich die Mannschaft in Bad Lippspringe auf die kommende Saison vor. Trainingslager sind nicht besonders beliebt bei den meisten Fußballern. Wie ist die Stimmung im Team?

Van den Bergh: Das Hotel und das Essen sind super, keine Frage. Allerdings hat zumindest mit dem ersten Lauf um sieben Uhr morgens nicht unbedingt jeder von uns gerechnet. Das war schon ein kleiner Schock. Aber im Ernst: Die Trainingsdosierung ist zwar hart, aber so, dass man es aushalten kann.

Frage: Was versprechen Sie sich von der Bundesliga?

Van den Bergh: Das Tempo wird höher sein und die Gegenspieler abgezockter. In der 2. Bundesliga mussten wir das Spiel vorantreiben - das wird jetzt in einigen Spielen sicher anders. Wir sollten uns aber unsere Unbekümmertheit bewahren und forsch nach vorne spielen - so wie es uns andere Aufsteiger in den letzten Jahren vorgemacht haben. Dennoch kann unser Hauptziel nur der Klassenerhalt sein. In der Vergangenheit wurden die Ziele hier vielleicht schon mal zu hoch gesteckt. Intern wissen wir aber, dass es in erster Linie nur gegen den Abstieg gehen kann. Wenn sich am Ende dennoch mehr ergeben sollte, nehmen wir das natürlich gerne mit.

Das vollständige Interview finden Sie auf der Webseite von Borussia Mönchengladbach.