Wolfsburg - Erst war es nur ein Gerücht, das kaum einer glauben konnte. Klaus Allofs sollte nach 13 Jahren bei Werder Bremen neuer Manager beim Nordrivalen VfL Wolfsburg werden. Am 14. November 2012 wurde aus der Ahnung dann Gewissheit. Allofs löste Felix Magath ab und sorgte für den bis dato spektakulärsten Manager-Wechsel der Liga.

Der Anfang mit dem wenig später vom 1. FC Nürnberg losgeeisten Trainer Dieter Hecking war beschwerlich. Die Niedersachsen konnten auf dem Platz selten überzeugen. Personell hatte Allofs mit den Altlasten seines Vorgängers zu kämpfen und musste den auf fast 40 Spieler aufgeblähten Kader verkleinern. Auch deshalb kam zur Winterpause nur ein Neuzugang, Ivan Perisic von Borussia Dortmund - eine zu Magaths Zeiten undenkbare Genügsamkeit.

Erst in den letzten Wochen der Saison fand die Mannschaft unter Hecking zu ihrem Rhythmus und arbeitete sich nach einer Serie von zehn Spielen ohne Niederlage Richtung Mittelfeld vor.Dennoch wollen die "Wölfe" künftig mindestens um einen einstelligen Tabellenplatz spielen. Damit weiß Allofs ganz genau, was von ihm in der zweiten Saison erwartet wird.

Trainer | Spieler | Torjäger | Aufsteiger | Leader | Transfers | Pechvogel | Tragische Figur | Typ | Aufholjagd | Umsteiger | Trennung | Coup