Der 1. FC Köln hat am Montag den Vertrag mit Trainer-Assistent Ümit Özat aufgelöst. Der FC kam damit der dringlichen Bitte von Ümit Özat nach, das Arbeitsverhältnis aus familiären Gründen schnellstmöglich zu beenden.

Die Entscheidung, Ümit Özat gehen zu lassen, ist der Vereinsführung nicht leicht gefallen. Für den 1. FC Köln sind aber die Beweggründe Özats, der mit seiner Familie zurück in die Türkei ziehen wird, um sich dort um den schwer erkrankten Schwiegervater zu kümmern, nachvollziehbar. Dennoch hat der Club intensiv versucht, Ümit Özat vom Bleiben zu überzeugen.

"Ich bin unheimlich traurig"

Ümit Özat zu seinem Weggang: "Es ist für mich eine sehr schwere Situation. Ich bin unheimlich traurig, dass ich den 1. FC Köln so plötzlich aus familiären Gründen verlassen muss. Der FC und auch Köln sind für mich Heimat geworden. Ich liebe diesen Club und diese Stadt und fühle mich als Kölner. Wegen der Krankheit meines Schwiegervaters muss ich den Club und die Stadt nun aber leider verlassen. Ich werde den FC sehr vermissen. Ich hoffe, dass ich irgendwann zu diesem großartigen Verein zurückkommen kann."

Özat weiter: "Ich danke dem FC von Herzen. Ganz besonderes danke ich dem Vorstand mit Wolfgang Overath, Friedrich Neukirch und Jürgen Glowacz. Ich danke den Geschäftsführern Michael Meier und Claus Horstmann und natürlich Zvonimir Soldo, dem Trainerteam, der Mannschaft, dem Funktionsteam, allen Mitarbeitern und den einmaligen Fans. Ich hoffe, dass ich in Kürze vorbeikommen kann, um mich persönlich verabschieden zu können. Danke für alles!"