Köln - Die "Paralympische Woche" war auch in diesem Jahr wieder eine lehrreiche Erfahrung für zahlreiche Schüler in ganz Deutschland.

Zum zweiten Mal fand die "Paralympische Woche" im Rahmen des Projektes "Lernort Stadion" statt. Über 150 Schüler nahmen in den Osterferien vom 19.-21. April an neun Standorten teil.

Gemeinsam mit den Bildungsreferenten der Lernorte und Sportpartnern widmeten sich die Jugendlichen an den Veranstaltungstagen je einer paralympischen Sportart und näherten sich über die praktische Erprobung und den Perspektivwechsel dem Thema Inklusion. Auf dem Programm standen Sportarten wie Goalball, Blindenfußball, Para-Taekwondo, Rollstuhl-Rugby und Rollstuhl-Basketball (siehe Video oben).

Martin Heckenkamp von "Soccer meets Learning" in Bochum erklärte das Ziel der Veranstaltung: "Wir erhoffen uns, das Thema Inklusion stärker publik zu machen, aber auch den Jugendlichen zu vermitteln. Sie sollen ein positives Beispiel bekommen, dass man unabhängig von der Herkunft, von einer Behinderung oder der Schulbildung her gemeinsam etwas erleben und Spaß haben kann."

Förderung durch die Bundesliga-Stiftung

Initiatorin von "Lernort Stadion" ist die Robert Bosch Stiftung, die das Gesamtprojekt seit 2010 gemeinsam mit der Bundesliga-Stiftung fördert. Als Partner zum neuen Thema Inklusion unterstützt die Aktion Mensch seit 2014 das Vorhaben inhaltlich und finanziell. Rund 6.000 Jugendliche, meist im Alter von 14 bis 17 Jahren, werden an den Standorten von "Lernort Stadion" pro Jahr erreicht. Um diese einzigartige Verbindung zwischen Fußball und politischer Bildung nachhaltig in der Sport- und Bildungslandschaft zu verankern, hat sich mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und der Bundesliga-Stiftung im Oktober 2014 der Lernort Stadion e.V. gegründet. Erfahre mehr unter www.lernort-stadion.de.