Umjubelter Held beim Hoffenheimer Heimsieg über Freiburg: TSG-Angreifer Adam Szalai - © imago / foto2press
Umjubelter Held beim Hoffenheimer Heimsieg über Freiburg: TSG-Angreifer Adam Szalai - © imago / foto2press
Bundesliga

Szalai trifft doppelt: Hoffenheim siegt zum Heimauftakt gegen Freiburg

Sinsheim - Doppelpacker Adam Szalai hat der TSG Hoffenheim einen gelungenen Heimauftakt in der neuen Bundesliga-Saison beschert. Dank der Treffer des Ungarn siegte der Vorjahresdritte gegen den SC Freiburg nach 0:1-Pausenrückstand noch 3:1.

Hoffenheim mit dominantem Auftakt

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FANTASY HEROES: Adam Szalai (24 Punkte), Leonardo Bittencourt (16) und u.a. Nils Petersen (12)

Vor 28.619 Zuschauer hatte Dominique Heintz (36.) die Gäste zunächst in Führung gebracht. Doch Szalai (50./63.) nutzte zunächst einen krassen Fehler in der Hintermannschaft der Gäste zum Ausgleich und traf wenig später zum Sieg. Andrej Kramaric (90.+4) traf mit der letzten Aktion des Spiels ins leere Tor.

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In der Anfangsphase der Partie war Hoffenheim die wesentlich aktivere Mannschaft, presste früh und ging nach fünf Minuten bereits vermeintlich in Führung. Leonardo Bittencourt hatte nach einer Parade von SC-Keeper Alexander Schwolow per Kopf abgestaubt, doch noch während des Hoffenheimer Torjubels meldete sich der Videoassistent aus Köln bei Schiedsrichter Robert Hartmann. Der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt.

Die Gastgeber blieben allerdings dominant, Freiburgs Abwehr wackelte bedenklich. Bittencourt (9.) tanzte Heintz aus und zwang Schwolow zu einer starken Fußabwehr. Nach einem Freistoß von Jerome Gondorf und einer völlig verunglückten Abwehraktion des früh eingewechselten Kevin Akpoguma, war dann Heintz plötzlich zur Stelle. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hätte Florian Niederlechner nach einem Konter fast noch auf 2:0 erhöht, scheiterte jedoch freistehend am Ex-Freiburger Oliver Baumann. Auf der Gegenseite reagierte Schwolow glänzend gegen Szalai (45.+6).

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Mit zwei Treffern dreht Adam Szalai nach dem Seitenwechsel die Partie zugunsten der Hoffenheimer - © imago / foto2press

"Ich selbst war sehr sauer auf mich, dass ich nicht gleich die erste Chance verwandelt habe. Ich freue mich, dass es dann geklappt hat, aber es sind die Tore der ganzen Mannschaft." Adam Szalai (TSG Hoffenheim)

Gerade in der ersten Halbzeit entwickelt sich ein munterer Kick zwischen Hoffenheim und Freiburg - © imago / foto2press

Szalai dreht die Partie

Doch bereits kurz nach Wiederanpfiff lud Freiburg die TSG zum Ausgleich ein. Nach einem krassen Missverständnis zwischen Lucas Höler und Schwolow durfte Szalai den Ball unbedrängt ins leere Tor einschieben. Ein Treffer, der den Gastgebern noch einmal neuen Schwung gab. Den vielleicht besten Angriff des Tages vollendete Szalai nach schöner Flanke von Nico Schulz zum Hoffenheimer Führungstreffer.

Großer Jubel bei Dominique Heintz nach dem überraschenden 1:0 für den SC Freiburg - © imago / Sportfoto Rudel

"Wenn man solche Tore bekommt, ist es schwierig, in Hoffenheim zu bestehen. Wir hätten aber trotzdem noch den Ausgleich machen können" Christian Günter (SC Freiburg)

Die 1:0-Pausenführung reicht dem SC Freiburg nicht zum Sieg - © imago

Spieler des Spiels: Adam Szalai

Freiburg hatte durch einen Freistoß von Gondorf (53.) und Petersen (73.), der nur die Latte traf, allerdings ebenfalls noch gute Gelegenheiten. Die Gäste gaben sich nicht geschlagen und kämpften vergeblich bis zum Abpfiff.

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Eine Woche nach der Niederlage im Auftaktspiel bei Bayern München fuhren die Kraichgauer so den ersten Dreier ein und tankten Selbstbewusstsein für die erste Champions-League-Saison der Vereinsgeschichte. Während Hoffenheim vor dem Gastspiel bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf nun im Soll ist, gilt es für Freiburg nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Partien im Derby gegen den VfB Stuttgart einen Fehlstart zu vermeiden.

SID

Adam Szalai traf erstmals in seiner Bundesliga-Karriere an den ersten beiden Spieltagen, führt mit insgesamt drei Treffern sogar die Torschützenliste an. Gegen Freiburg war der Ungar der abschlussfreudigste Spieler auf dem Platz, gab fast so viele Torschüsse ab (neun) wie alle Freiburger zusammen (zwölf).

Bilder des Spiels

Die beiden Kontrahenten schenken sich in den direkten Duell (hier: Freiburgs Niederlechner und Hoffenheims Grillitsch) nichts - © imago / foto2press