Zusammenfassung

  • Insgesamt gab es 10:8 Torschüsse für die Hertha; Hoffenheim brachte nach dem 1:0-Führungstreffer keinen Torschuss mehr auf das Gäste-Tor.

  • Duell mit Torgarantie: Zwischen Hoffenheim und Hertha BSC gab es noch nie ein 0:0; in allen 15 Duellen fiel zumindest ein Tor.

  • Mitchell Weiser bestritt sein 50. Bundesliga-Spiel für Hertha BSC, Fabian Lustenberger sein 250. Pflichtspiel für die Hertha.

Sinsheim - Im Duell der Europa-League-Starter TSG 1899 Hoffenheim und Hertha BSC gab es ein für beide Seiten gerechtes 1:1 (1:0). Die Kraichgauer sind nach dem Remis im ersten Sonntagsspiel ab 13.30 Uhr seit nunmehr 20 Heimspielen ungeschlagen.

FANTASY HEROES: Alexander Esswein, Methew Leckie und Mitchell Weiser (je 9 Punkte)

Der Ex-Herthaner Sandro Wagner (6.) traf geschichtsträchtig für die Hoffenheimer (acht Punkte) um 13.36 Uhr zum 1:0 - die früheste Uhrzeit, zu der je ein Bundesliga-Tor erzielt wurde. Alexander Esswein war für Berlin erfolgreich (55.). Nach zehn Niederlagen in den vergangenen elf Auswärtsspielen holten die Berliner (fünf Zähler) einen überraschenden Punkt in der Fremde.

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Die 27.243 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena mussten nicht lange auf die Führung der Gastgeber warten. Nachdem Wagner zunächst per Kopf am Berliner Torwart Rune Jarstein gescheitert war, durfte der Torjäger bei der anschließenden Ecke einköpfen. Hertha-Kapitän Sebastian Langkamp sah dabei nicht gut aus und fälschte den Kopfball zudem noch ab.

Sowohl Pal Dardai mit der Hertha als auch Julian Nagelsmann (r.) und Hoffenheim spielten unter der Woche im Europa-Pokal
Sowohl Pal Dardai mit der Hertha als auch Julian Nagelsmann (r.) und Hoffenheim spielten unter der Woche im Europa-Pokal © gettyimages

Auch nach dem Treffer bestimmten die Hoffenheimer, die ohne Serge Gnabry, Ermin Bicakcic und Adam Szalai auskommen mussten, das Geschehen. Wagner hätte in der 18. Minute die Führung ausbauen können. Die Gäste hatten in der Defensive alle Hände voll zu tun. Mitte der ersten Hälfte kamen die Berliner, bei denen Jonathan Klinsmann, Julian Schieber und Davie Selke fehlten, minutenlang nicht an den Ball. Den Kraichgauern ging in dieser Phase allerdings die Zielstrebigkeit ab.

"Die Gegner machen es uns schwer, weil sie extrem tief stehen. Das ist ein Unterschied zur vergangenen Saison. Wir müssen uns daran anpassen" Andrej Kramaric, TSG 1899 Hoffenheim

Anders bei den Berlinern, denen in der 37. Minute beinahe der Ausgleich gelungen wäre. Doch Hoffenheims Torwart Oliver Baumann konnte den Schuss von Esswein gerade noch vor der Torlinie festhalten. Vier Minuten nach dem Seitenwechsel traf Esswein zunächst die Latte (49.), wenige Sekunden später scheiterte Ondrej Duda an Baumann (50.). Kurz darauf erzielte Esswein per Kopf den längst fälligen Ausgleich.

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SPIELER DES SPIELS: Alexander Esswein

Nach 21 Bundesliga-Spielen bzw. 1021 Minuten traf Alexander Esswein wieder und zudem erstmals in der Bundesliga per Kopf. Der Offensivmann war an vier der zehn Hertha-Torschüsse beteiligt, seine drei Torschüsse waren die meisten der Partie.

BILDER DES SPIELS

Hoffenheim und Hertha lieferten sich eine spannende Partie
Hoffenheim und Hertha lieferten sich eine spannende Partie
Großer Jubel bei der TSG nach dem ersten Tor
Großer Jubel bei der TSG nach dem ersten Tor © imago
Oliver Baumann rettet den Ball auf der Linie
Oliver Baumann rettet den Ball auf der Linie © gettyimages / Matthias Hangst/Bongarts
Berlin freut sich über den verdienten Ausgleich
Berlin freut sich über den verdienten Ausgleich © imago