Zusammenfassung

  • Hoffenheim blieb im dritten Heimspiel in Folge sieglos und stellte damit den Negativrekord unter Julian Nagelsmann ein.

  • Frankfurt ist seit sechs Spielen ungeschlagen (drei Siege, drei Remis).

  • Die Frankfurter trafen mit ihrem ersten Torschuss, die Hoffenheimer mit ihrem letzten Torschuss.

Sinsheim - Eintracht Frankfurt hat seine Erfolgsserie in Bundesliga fortgesetzt, aber in letzter Minute einen Sieg verspielt. Die Hessen holten am zwölften Spieltag ein 1:1 (1:0) bei der TSG 1899 Hoffenheim. Damit ist die Eintracht seit mittlerweile sechs Punktspielen ungeschlagen.

FANTASY HEROES: Kevin-Prince Boateng (14 Punkte) / Lukas Hradecky (11) / Ante Rebic (9)

Kevin-Prince Boateng (13.) erzielte das frühe Führungstor für die Frankfurter. Zum späten Ausgleich traf Mark Uth in der Nachspielzeit (90.+1).

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Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena präsentierte sich die Eintracht, bei der Marco Russ, Alexander Meier, Timothy Chandler, Marco Fabian, Omar Mascarell und Jonathan de Guzmann fehlten, in der Anfangsphase als kompakte Einheit. In der Defensive hatten die Frankfurter alles im Griff, in der Offensive setzten die Gäste immer wieder Nadelstiche.

Boateng bringt die Eintracht mit dem ersten Torschuss in Führung
Boateng bringt die Eintracht mit dem ersten Torschuss in Führung © gettyimages / Matthias Hangst

Die Führung durch den Distanzschuss Boatengs fiel nicht überraschend. Allerdings profitierte der Mittelfeldspieler bei seinem zweiten Saisontor von einem Fehlpass von Lukas Rupp, zudem stand TSG-Torwart Oliver Baumann zu weit vor seinem Kasten.

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"Am Ende ein verdienter Punkt gegen gefährliche Frankfurter." Julian Nagelsmann (TSG Hoffenheim)

Die Hoffenheimer, die ohne Benjamin Hübner, Pavel Kaderabek und Ermin Bicakcic auskommen mussten, zeigten in der ersten Hälfte eine schwache Vorstellung. Trainer Julian Nagelsmann schien sich bei der Aufstellung verpokert zu haben. Warum Harvard Nordtveit, Nadiem Amiri, Andrej Kramaric und Steven Zuber auf der Bank saßen, war vielen Beobachtern ein Rätsel.

In der 38. Minute vergab Mijat Gacinovic die Chance zum zweiten Frankfurter Tor. Drei Minuten später wurde es zum ersten Mal auf der Gegenseite gefährlich. Nach einem Fehler von Eintracht-Keeper Lukas Hradecky traf Nationalstürmer Sandro Wagner nur den Außenpfosten.

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„Es ist schade, wenn man so spät ein Gegentor schlucken muss. Aber wir hatten in dieser Saison schon oft Glück. Dieses Mal ist es andersherum." Niko Kovac (Eintracht Frankfurt)

Nach dem Seitenwechsel gaben die Gastgeber mehr Gas, in der 53. Minute feierte Bayern-Leihgabe Serge Gnabry sein Comeback nach langer Verletzungspause. Neun Minuten später kam Kramaric für den blassen Wagner.

Trotz der gesteigerten Bemühungen verzeichnete die TSG auch im zweiten Durchgang lange keine hochkarätige Möglichkeit. Den Hoffenheimern fehlte vor allem Kreativität. In der 73. Minute zog Nagelsmann sein letztes Ass aus dem Ärmel und brachte Amiri. Drei Minuten später vergab der Frankfurter Ante Rebic die Chance zur Vorentscheidung.

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Spieler des Spiels Kevin-Prince Boateng

Kevin-Prince Boateng hatte bei Eintracht Frankfurt die meisten Ballbesitzphasen (63), gewann 59 Prozent seiner Zweikämpfe und nutzte seinen einzigen Torschuss zum Führungstreffer.

Bilder des Spiels

Grillitsch hat heute einiges in der Verteidigung zu tun
Grillitsch hat heute einiges in der Verteidigung zu tun
Mark Uth gleicht in der Nachspielzeit für Hoffenheim aus
Mark Uth gleicht in der Nachspielzeit für Hoffenheim aus © gettyimages / Matthias Hangst