Zusammenfassung

  • Schon nach zwei Spieltagen zeichnen sich erste Trends in der Bundesliga ab
  • Das 4-3-3-System wird von vielen Trainern bevorzugt
  • Zu Beginn der Saison spielen die Mannschaften sehr fair

Köln - Die Bundesliga ist wieder in vollem Gang. Zwei Spieltage sind bereits absolviert, zwei Spieltage, die viel Spannung, Emotionen und tollen Fußball bereit hielten. Und schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Saison 2018/19 ein paar Trends bereit hält. bundesliga.de präsentiert die Auffälligkeiten der ersten Spieltage:

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1) 4-3-3 sehr beliebt

Viel wird immer diskutiert über die Spielsysteme der Mannschaften. In dieser Saison scheint es, als bevorzugen die Trainer das 4-3-3-System. Sechs Teams liefen an den ersten beiden Spieltagen in dieser Formation auf: FC Bayern München, Borussia Dortmund, Borusssia Mönchengladbach, Werder Bremen, 1. FC Nürnberg und VfL Wolfsburg. Zudem setzte der FC Augsburg am 2. Spieltag auf diese Variante. Interessant ist, dass sechs der sieben Teams auf den obersten Plätzen in der Tabelle rangieren. 2017/18 spielten lediglich der FC Bayern und Borussia Dortmund hauptsächlich im 4-3-3. Es zeichnet sich ab, dass die Trainer wieder auf die "echte 9" setzen.

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2) Tor-Barometer geht nach oben

Zumindest scheint es, dass die Mannschaften wieder deutlich offensiver agieren und sich nicht mehr zu vorerst auf die Defensive konzentrieren. Jedenfalls fallen in der Bundesliga wieder mehr Tore. Gab es in der vergangenen Saison 39 Treffer an den Spieltagen 1 und 2, so waren es in dieser Spielzeit 45 - das ist eine Steigerung um 15 Prozent. Der historische Rekord liegt allerdings bei 73 Toren an den ersten beiden Spieltagen, davon ist die Bundesliga aktuell weit entfernt. Vor allem hakte es zu Beginn der Saison noch etwas am Umschaltspiel: Erstmals seit der Jahrtausendwende liegt der Anteil der Kontertore nicht im zweistelligen Bereich.

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3) Bayern schon oben auf

Der FC Bayern grüßt bereits nach dem 2. Spieltag von der Spitze der Tabelle, ist allerdings punktgleich mit dem VfL Wolfsburg und Hertha BSC, kann aber auf sein besseres Torverhältnis vertrauen. Es scheint, als ist der deutsche Rekordmeister in dieser Saison von Beginn an bei der Sache und will auf dem Weg zum möglichen siebten Deutschen Meistertitel in Folge nichts dem Zufall überlassen. In der vergangenen Saison hatten die Münchner Platz eins erst am 10. Spieltag erobert, hatten ihn dann aber bis Saisonende inne.

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4) Fair geht vor

Die Bundesliga zeigt sich an den ersten Spieltagen extrem fair. Erstmals seit der Datenerhebnung (1993) gab es weniger als 400 Fouls. Nur 385 Mal mussten die Schiedsrichter unsportliches Spiel der Akteure auf dem Platz abpfeifen. Das ist wenig. Der historische Schnitt an den ersten beiden Spieltagen liegt bei 619 Fouls.

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