Julian Nagelsmann: "Am Anfang hatten wir etwas Probleme, die Energie auf den Platz zu bekommen" - © Alex Grimm/Getty Images
Julian Nagelsmann: "Am Anfang hatten wir etwas Probleme, die Energie auf den Platz zu bekommen" - © Alex Grimm/Getty Images
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Die Trainerstimmen zum 2. Spieltag

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Das sagen die Coaches zu den Leistungen ihrer Teams am Bundesliga-Wochenende.

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FC Bayern München - VfL Wolfsburg 2:0

Julian Nagelsmann (Bayern): "Es war ein sehr verdienter Sieg. Am Anfang hatten wir etwas Probleme, die Energie auf den Platz zu bekommen. Danach haben wir es gut gemacht, hatten auch noch Chancen, das dritte Tor zu machen. In der zweiten Halbzeit ging es viel um Kontrolle – wir haben es dabei besser gemacht als letztes Jahr, hatten mehr Ballbesitz und mehr Kontrolle."

Niko Kovac (Wolfsburg): "Das Ergebnis geht klar in Ordnung. Verlieren macht keinen Spaß, egal wie du es drehst. Die ersten 30 Minuten haben wir es gut gemacht, danach sind wir zu sehr unter Druck geraten und es gab einige brenzlige Sitationen für uns. Wir müssen unsere Punkte woanders holen. Viele Mannschaften werden nach München kommen und verlieren, wir hatten das Pech, dass wir die ersten waren."

1. FSV Mainz 05 - 1. FC Union Berlin 0:0

Bo Svensson (Mainz): "Beide Mannschaften haben wenig zugelassen. Es war schwierig für alle Spieler, unter diesen Bedingungen zu spielen. Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Sie waren sehr diszipliniert und haben die Sachen, die ich gefordert habe, umgesetzt."

Urs Fischer (Union): "Es war ein zähes Spiel. Ein Spiel, in dem sich zwei Mannschaften neutralisiert haben und gegen den Ball kompakt standen. Es war sicherlich nicht allzu schön, wenn man sich das anschaut. Aber von meiner Seite bin ich eigentlich zufrieden. Wir nehmen den Punkt gerne mit nach Hause."

FC Schalke 04 - Borussia Mönchengladbach 2:2

Frank Kramer (Schalke): "Wir waren von Anfang an aggressiv und griffig. Mit zunehmender Spielzeit wurde es dann weniger bei uns, das haben die Gladbacher genutzt. Es war extrem wichtig, dass wir aufgestanden sind und es erzwingen wollten. Die Stimmung war geil. Der Bülti nimmt sich den Ball, hat das Selbstvertrauen und macht ihn rein. So muss das geregelt werden. Es ist unsere verdammte Pflicht, unser Herz auf den Platz zu schmeißen. Diese Wucht brauchen wir. Ab morgen heißt es: Mund abputzen und weiter.

Daniel Farke (Gladbach): "Schalke hat sehr gut angefangen, sehr strukturiert, griffig gegen den Ball. Ab Minute 20 haben wir angefangen, das Spiel zu dominieren. Genau in dieser Phase waren wir einmal in der Konterabsicherung unaufmerksam, kassieren ein Tor aus dem Nichts. Das Spiel war der beste Beweis, warum ein Klub wie Schalke in die Bundesliga gehört. Welche Wucht, Emotionen und welche Atmosphäre möglich ist, das ist außergewöhnlich."

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SC Freiburg - Borussia Dortmund 1:3

Christian Streich (Freiburg): "Die Mannschaft hat sehr gut gespielt und am Ende haben wir 1:3 verloren. Für uns geht es darum, die richtige Lehre aus dem Spiel zu ziehen. Wie gehen wir mit der Niederlage um? Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft das kann, weil sie stabil ist."

Edin Terzic (Dortmund): "Es war ein sehr intensives Spiel gegen einen sehr, sehr starken Gegner. Freiburg hat ein sehr gutes Spiel gemacht und es uns extrem schwer. Wir sind recht ordentlich ins Spiel gestartet und haben es dann verpasst, die Chancen klar herauszuspielen. Aber Freiburg ist halt wirklich richtig gut. Als das Tor gefallen ist, haben wir ein bisschen den Faden verloren und kämpfen müssen, dass wir nicht vor der Halbzeit das zweite kassieren. Wir haben dann ein paar Sachen umgestellt. Wir haben uns gewehrt, haben drei Tore geschossen durch drei Einwechselspieler. Wir haben gezeigt, wie gut der Kader ist. Wir sind sehr glücklich, mit einem Sieg nach Hause zu fahren."

Bayer 04 Leverkusen - FC Augsburg 1:2

Gerardo Seoane (Leverkusen): "Es ist enttäuschend. Bei der Anzahl der Torchancen darf man normalerweise nicht verlieren. Das war eine mangelhafte Chancenverwertung von uns. Wir hatten genügend Möglichkeiten, auch wenn wir nicht unser bestes Spiel gemacht haben. Nun gilt es, gut zu analysieren. Uns erwartet kommende Woche ein Gegner mit ähnlicher Struktur. Wir müssen einen klaren Rhythmus finden, Räume und Laufwege ansprechen und das Selbstvertrauen der Spieler stärken. Vorm Tor sind Angst und Zweifel nicht erlaubt."

Enrico Maaßen (Augsburg): "Wir sind sehr glücklich, dass wir dieses Spiel gewinnen konnten. Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft mit hoher individueller Qualität gespielt. Wir wollten frech Fußball spielen. ich glaube, das ist uns insbesondere in den ersten 25 Minuten vor der Trinkpause gelungen. Wir haben ein tolles Tor geschossen und viele gute Umschaltsituationen kreiert, wo wir noch die ein oder andere Möglichkeit mehr hätten herausspielen und vielleicht sogar noch ein zweites Tor erzielen können. Nach der Trinkpause wurde Leverkusen dominanter, ohne sich ganz große Möglichkeiten zu erspielen. Bis auf das Tor und den Kopfball. In der zweiten Halbzeit hatte Leverkusen dann das ein oder andere dicke Brett, wir hatten einen herausragenden Torwart. Wir haben uns gewehrt und alles daran gesetzt, heute etwas mitzunehmen. Wir haben den Moment genutzt, in der zweiten Halbzeit das Tor zu machen. Wir wussten, wir müssen leidensfähig sein. Das hat meine Mannschaft getan. Das Quäntchen Glück war auf unserer Seite."

RB Leipzig - 1. FC Köln 2:2

Domenico Tedesco (Leipzig): "Glückwunsch an den FC zum Punktgewinn. Wir müssen heute insgesamt besser verteidigen. Die Tore, die wir schießen, müssen uns zum Sieg reichen. Trotzdem haben wir es ordentlich gemacht, auch in Unterzahl. Viele Mannschaften hätten so ein Spiel verloren."

Steffen Baumgart (Köln): "Aus meiner Sicht war es ein sehr gutes Spiel. Wir haben vieles sehr gut gemacht. Wir hatten zwei, drei gute Möglichkeiten. Trotz des Fehlers vor dem 0:1 hat Marvin die Partie souverän zu Ende gespielt und hatte viele starke Aktionen. Am Ende ist es ein 2:2, mit dem beide Teams zufrieden sein können. Florian Dietz hat vergangene Woche schon ein gutes Spiel gemacht. Er ist ein gefährlicher Spieler – gerade in der Box. Wie er vorne arbeitet, macht er sehr gut. Eric und Ellyes haben gemeinsam sehr gut zu gemacht. Ob es Rot ist oder nicht – der Ellbogen hat da oben nichts zu suchen. Dann muss der Schiedsrichter das bewerten, und das ist nicht meine Aufgabe. Wir wollen regenerieren und für Donnerstag eine gute Mannschaft auf dem Platz haben. Dass wir weiterkommen wollen, ist doch klar."

TSG Hoffenheim - VfL Bochum 3:2

Andre Breitenreiter (Hoffenheim): "Nach 20 Minuten habe ich nicht daran geglaubt, dass wir dieses Spiel gewinnen werden. Wir wussten, dass Bochum hauptsächlich mit langen Bällen agieren wird. Dennoch haben sie uns damit zweimal erwischt. Wir waren zu passiv, so wollen wir nicht auftreten. Ab der 20. Minute haben wir dann ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Nach dem 1:2 haben sie an sich geglaubt. Danach haben wir begeisternden Fußball gespielt und das 2:2 erzielt. Nach der Pause waren wir wieder etwas zu passiv. Daran müssen wir arbeiten. Dennoch muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen, dass sie immer weiter gemacht hat. Ein großes Lob geht auch an die Fans, die uns enorm gepusht und damit die zweite Luft verschafft haben."

Thomas Reis (Bochum): "Wir haben gut in die Partie reingefunden und gehen 2:0 in Führung. Es ist natürlich ärgerlich, dass wir den Gegner so schnell wieder reinholen. Das war zu einfach. Hoffenheim hat eine Riesenqualität, dennoch konnten wir uns ganz gut präsentieren. In der zweiten Hälfte sind wir auch gut reingekommen, konnten die langen Bälle der TSG gut verteidigen. Durch das zweite Standardtor sind wir dann auf die Verliererstraße gekommen. Das ist sehr ärgerlich. Der Frust ist zwar groß, aber es war besser als gegen Mainz."

Hertha BSC - Eintracht Frankfurt 1:1

Sandro Schwarz (Hertha): "Wir sind sehr gut reingekommen, hatten 25-30 tolle Minuten und Chancen zum 2:0. Danach waren wir zu passiv. Im zweiten Durchgang war es dann ein offenes Spiel. Insgesamt hat die Mannschaft eine sehr gute Reaktion auf vergangene Woche gezeigt. "

Oliver Glasner (Frankfurt): "Beide Seiten hätten das Spiel gewinnen können. Für mich war es am Schluss ein klarer Elfer und ein Fehler des Schiedsrichters, aber beide Seiten haben zuvor auch falsche Entscheidungen auf dem Feld getroffen. Daher müssen wir mit dem Ergebnis leben."

SV Werder Bremen - VfB Stuttgart 2:2

Ole Werner (Bremen): "Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und verdient in Führung gegangen. Dann standen wir zu tief und zu passiv, der Ausgleich war die Folge. In der zweiten Halbzeit haben wir das besser gemacht. Unterm Strich steht, dass wir nach dem Rückstand dran geblieben sind. Am Ende wurden die Jungs für ihre gute und kämpferische Leistung belohnt. Das Unentschieden war unterm Strich nicht unverdient."

Pellegrino Matarazzo (Stuttgart): "Es tut weh, wenn man den Ausgleichstreffer so spät bekommt, in einer Phase, in der wir vieles wegverteidigt und kaum Chancen des Gegners zugelassen haben. In der Situation vor dem 2:2 haben wir in der Kette nicht präzise genug agiert. Insgesamt haben wir nach einer schläfrigen Anfangsphase das Spiel gedreht, was die Dominanz und das Ergebnis angeht. Daher denke ich, dass ein Sieg nicht unverdient gewesen wäre. Bremen hat aber bis zum Schluss gekämpft. Für uns wird es in der Nachbereitung darum gehen, wie wir eine Führung besser und cleverer verteidigen. Auch die Anfangsphase wird ein Thema sein."

Thomas Reis und Andre Breitenreiter begrüßen sich vor dem Spiel. - IMAGO/H. Langer/IMAGO/Langer