Urs Fischer bleibt nach dem 1:0 in Stuttgart mit dem 1. FC Union Berlin Tabellenführer - © Adam Pretty/Getty Images
Urs Fischer bleibt nach dem 1:0 in Stuttgart mit dem 1. FC Union Berlin Tabellenführer - © Adam Pretty/Getty Images
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Die Trainerstimmen zum 9. Spieltag

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Das sagen die Coaches zu den Leistungen ihrer Teams am Bundesliga-Wochenende.

VfB Stuttgart - 1. FC Union Berlin 0:1

Pellegrino Matarazzo (Stuttgart): "Wir haben zweimal den Pfosten getroffen und sie haben das Standardtor gemacht. Das ist der Grund, warum wir das Spiel verloren haben. Union schmeißt sich vor jeden Schuss. Die Chancen, die wir hatten, hat nicht jeder Gegner gegen den FCU. Da muss man mindestens eine von machen. Das ist natürlich sehr, sehr bitter."

Urs Fischer (Union): "Unser Spiel gegen Ball hat mir heute sehr gut gefallen, die Mannschaft war präsent, griffig und hat alles reingehauen. In der Abwehr hat sie alles verteidigt und bei den Chancen braucht man vielleicht auch ein wenig Match-Glück, das hatten wir heute. Im Spiel nach vorne waren wir am Anfang etwas unsauber, aber mit der Zeit sind wir immer besser reingekommen. Insgesamt haben die Jungs heute einen tollen Job gemacht."

Hertha BSC - SC Freiburg 2:2

Sandro Schwarz (Hertha): "Es ist ärgerlich, weil wir gerade in der zweiten Halbzeit sehr gut waren. Unser zweites Tor ist symptomatisch, weil wir da gut zwischen den Linien gespielt haben und mit einem sauberen Abschluss in Führung gehen. Dann ist es bitter, dass wir das Spiel nicht nach Hause bringen."

Lars Voßler (Freiburg): "Wir haben bei Hertha bestanden. Das große Thema war heute: Wir brauchen Energie auf dem Platz, auch wenn wir im Drei-Tages-Rhythmus spielen. Ich finde, das hat die Mannschaft großartig gemacht. Wir kassieren das 1:2, nachdem wir die Chance zum 2:1 hatten. Dann war es ein kompliziertes Spiel. Da noch den Ausgleich zu machen, war gut. Der Punkt fühlt sich heute gut an."

Borussia Mönchengladbach - 1. FC Köln 5:2

Daniel Farke (Gladbach): "Nach dem schwierigen Ergebnis in Bremen so zurückzukommen und das Derby zum ersten Mal nach etwas längerer Zeit zu gewinnen, war sehr wichtig. In der ersten Halbzeit hat man gesehen, wieso die Kölner in den vergangenen Monaten so selten verloren haben. Sie sind sehr intensiv im Pressing und brutal kompakt im Zentrum. Da muss man es taktisch sehr clever machen und die Angriffe geduldig vorbereiten – so wie wir es vor dem 1:0 gemacht haben. Nach dem Ausgleich haben wir sofort wieder Druck aufgebaut. In Überzahl das 3:1 nachzulegen, war natürlich extrem wichtig. Die Phase nach dem 4:1 hat mir nicht so gut gefallen, da waren wir zu hektisch in unserem Ballbesitzspiel aber alles in allem haben wir einen hochverdienten Sieg eingefahren."

Steffen Baumgart (Köln): "Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Es gab aus meiner Sicht zwei Schlüsselszenen. Der Elfmeter gegen uns ist einer und Gelb-Rot für Kainzi berechtigt. Das Foul an Dejo ist aber nicht richtig bewertet worden, da ist mir Gelb zu wenig. Mit dem Elfmeter zum 2:1 und dem zu frühen 3:1 gerätst du endgültig auf die Verlierstraße. Das hat Gladbach dann mit seiner Qualität auch gut ausgespielt. Dejo wird längerfristig ausfallen, das wird uns wehtun."

Borussia Dortmund - FC Bayern München 2:2

Edin Terzic (Dortmund): "Die ganze Mannschaft hat sich gefreut, dass Tony treffen konnte, das ganze Stadion. Wir brauchen jeden Einzelnen, das hat heute den Ausschlag gegeben. Heute freuen wir uns, dass wir den Leuten zeigen konnten, dass wir guten Fußball spielen können, gerade wenn wir 0:2 gegen eine Mannschaft wie Bayern hinten liegen. Wir haben uns den Punkt verdient, weil wir alles nach vorne geworfen haben."

Julian Nagelsmann (Bayern): "Am Ende ist es ein gerechtes Ergebnis. Wir hatten viele Umschaltchancen, wo wir den Sack zumachen können. Dann haben wir einmal nicht verteidigt beim ersten Gegentor. Am Ende haben wir dann ein bisschen wenig Druck, Dortmund viele große Spieler. Es tut natürlich weh, ist aber nicht unverdient. Beim 2:2 müssen wir die Situation vorher verteidigen, das war nicht gut, da stehen wir geschlossen im Zentrum und können das besser lösen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, wir hatten aber in der zweiten Halbzeit einige Aktionen, wo wir näher dran waren."

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Bayer 04 Leverkusen - FC Schalke 04 4:0

Xabi Alonso (Leverkusen): "Wir sind zufrieden. Nach zwei Tagen mit der Mannschaft hatten wir nicht viel Zeit. Aber die Spieler haben verstanden, was wir wollen und wie wir spielen wollen. Heute war es eine komplette Leistung - offensiv wie defensiv. Ich glaube, dass wir noch viele Sachen verbessern können. Wir haben über einige Konzepte gesprochen und die Spieler haben sie verstanden. Es ist ein guter Start für den Weg, der vor uns liegt. Wir waren sehr konzentriert, das müssen wir immer sein. Gute Konzentration und Mentalität sind der Schlüssel."

Frank Kramer (Schalke): "Wir waren heute die klar unterlegene Mannschaft. Wir konnten das Tempo von Bayer nicht verteidigen und nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Es gilt, das klar und deutlich zu analysieren und es im nächsten Spiel besser zu machen."

1. FSV Mainz 05 - RB Leipzig 1:1

Bo Svensson (Mainz): "Wir sind ein bisschen schwer ins Spiel gekommen. Die letzten 30 Minuten in Hälfte eins haben wir dann gut gespielt, viele Aktionen am Ball gehabt, wenn auch nicht richtig viele gefährliche Torchancen gehabt. Ich war zufrieden. Wir wollten so weiterspielen, aber es ging einfach nicht, Leipzig war einfach besser. Es ist dann auch körperlich und mental schwieriger. Wir haben einen guten Torhüter gehabt, der uns im Spiel hält. Wir freuen uns am Ende über den Punkt."

Marco Rose (Leipzig): "In der Summe ist es am Ende ein verdientes Unentschieden. Wir sind gut ins Spiel gekommen und hätten 1:0 führen müssen. Danach haben wir uns das Spiel aus den Händen nehmen lassen. Mainz war wirklich stark, aggressiv und gut bei den zweiten Bällen - bis zur verdienten Pausenführung. Wir haben uns zur Halbzeit geschüttelt und uns war klar, dass wir zurückkommen."

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VfL Bochum - Eintracht Frankfurt 3:0

Thomas Leitsch (Bochum): "Es war wichtig, von Anfang an die Zuschauer mitzunehmen, an den Sieg zu glauben und zu demonstrieren, dass wir uns nicht aufgegeben haben. Das haben wir geschafft. Wichtig war auch zu zeigen, dass wir kompakt sind, in die Zweikämpfe kommen und diese gewinnen. Es war ein klasse Spiel und ein verdienter Sieg. In der Halbzeit haben wir noch darüber gesprochen, dass Standards Spiele entscheiden können. Das hat sich bewahrheitet. Wir haben uns als Mannschaft präsentiert und in unserer Situation ein gutes Spiel gemacht. Es muss immer eklig sein, in diesem Stadion zu spielen."

Oliver Glasner (Frankfurt): "Gratulation an Thomas Letsch und den VfL zum verdienten Heimsieg. Für diese Niederlage übernehme ich zu 100 Prozent die Verantwortung. Es war meine Aufstellung und mein System. Es hat vieles nicht gepasst. Wir hatten bei 0:0 die Chance auf die Führung, später einen Pfostenschuss, dazu ein Abseitstor. Wir kassieren drei Gegentore nach Standards. Bitter. Wir werden mit unserem Trainerteam die richtigen Schlüsse ziehen, davon bin ich überzeugt."

FC Augsburg - VfL Wolfsburg 1:1

Enrico Maaßen (Augsburg): "Wir sind richtig gut ins Spiel gekommen, haben sehr aggressiv und giftig gespielt und den Gegner früh gestresst - so, wie wir uns das vorgenommen haben. Wir haben durch Ermedin Demirovic die große Möglichkeit in Führung zu gehen und geraten mit der ersten richtig gefährlichen Wolfsburger Möglichkeit in Rückstand. Was sehr positiv war, ist, dass wir nach dem Rückstand zurückgekommen sind. Das ist etwas, was uns noch gefehlt hat. Ich finde, wie wir uns in der zweiten Halbzeit zurückgekämpft haben, war richtig gut. Wir sind zufrieden mit dem Punkt."

Niko Kovac (Wolfsburg): "Wir haben ein sehr intensives Fußballspiel gesehen. Wir mussten uns wehren, das haben wir getan. Unterm Strich, glaube ich, ist das Ergebnis ok. Augsburg hatte nach Standards sehr gefährliche Situationen, wir hatten auch das ein oder andere richtig Gute. Mit der Art und Weise bin ich zufrieden."

TSG Hoffenheim - SV Werder Bremen 1:2

Andre Breitenreiter (Hoffenheim): "Mit der Leistung bin ich sehr glücklich, weil wir ein richtig gutes Spiel gezeigt haben. Wir hatten viele Toraktionen. Der spielentscheidende Unterschied lag einfach darin, dass wir kleine Fehler gemacht haben. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, denn wir haben genug Chancen gehabt. Das haben die Bremer definitiv besser gemacht."

Ole Werner (Bremen): "Wir haben ganz schlecht ins Spiel gefunden, große Probleme gehabt und wahnsinnig viele Chancen zugelassen. Wir haben es dann zwischenzeitlich geschafft, das Spiel zu beruhigen, aber in diesen Phasen hatten wir haarsträubende Fehler bei eigenem Ballbesitz. Dieses Mal sind viele Kleinigkeiten für uns gelaufen. Wichtig ist aber auch, dass wir eine gewisse mentale Stabilität gezeigt haben."