Edin Terzic: "Ich finde es war ein gutes Spiel von uns" - © David Inderlied/Kirchner-Media/David Inderlied/Kirchner-Media/pool
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Die Trainerstimmen zum 29. Spieltag

Das sagen die Trainer zu den Leistungen ihrer Teams am Bundesliga-Wochenende.

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Borussia Dortmund - SV Werder Bremen 4:1

Edin Terzic (Borussia Dortmund): "Ich finde es war ein gutes Spiel von uns. Wir haben es nicht in allen Phasen gut zuende gespielt und zu viele Torchancen des Gegners zugelassen. Im Großen und Ganzen war es eine gute Leistung. Sehr souverän, sehr dominant, sehr viele Chancen und sehr verdient."

Florian Kohfeldt (Werder Bremen): "Bis zum 1:1 war es ein sehr gutes Spiel von uns. In der Zeit bis zur Halbzeit haben wir aber den Kopf verloren. Die Phase vom ersten Gegentor bis zur Halbzeit hat uns das Spiel gekostet. Das geht nicht. Deshalb bin ich insgesamt sehr unzufrieden, denn ein Spiel geht 90 und nicht 74 Minuten."

Bayer 04 Leverkusen - 1. FC Köln 3:0

Hannes Wolf (Bayer 04 Leverkusen): "Das ist für uns ein wichtiger Sieg in einem wichtigen Spiel. Wir mussten in der ersten Halbzeit ganz schön beißen, hatten Probleme, zuzugreifen, auch nach dem 1:0 noch. In der zweiten Halbzeit wurden wir dann stabiler."

Friedhelm Funkel (1. FC Köln): "Wir haben zwar 0:3 verloren, aber der Spielverlauf spiegelt das Ergebnis nicht wider. Wir hatten viel Pech und mehrfach die Latte getroffen. Wir haben uns bei den Gegentreffern nicht gut verhalten, aber das werde ich mit den Spielern besprechen. Es gibt keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen. Was die Mannschaft auf den Platz gebracht hat war gut, wir werden daran weiter arbeiten und es gegen Leipzig besser machen.“

VfL Wolfsburg - FC Bayern München 2:3

Oliver Glasner (VfL Wolfsburg): "Es ist das eingetreten, was ich im Vorfeld gesagt hatte. Nämlich dass wir in allen Bereichen eine Leistung auf absolutem Topniveau brauchen würden, um gegen die Bayern zu gewinnen. Dafür aber waren wir heute zu fehleranfällig. Wie wir nach vorne gespielt und uns Chancen erarbeitet haben, das war sehr schön anzusehen. Nach dem 1:3 sind wir noch einmal zurückgekommen, haben alles versucht, um noch einen Punkt zu holen und hatten auch Chancen auf den Ausgleich. Leider hat es nicht mehr gereicht."

Hansi Flick (FC Bayern München): "Jetzt haben wir sieben Punkte Vorsprung nach einem Spiel gegen einen Gegner, der wirklich eine sehr hohe Qualität hat. Wir haben nach dem Spiel am Dienstag wieder eine tolle Mentalität auf dem Platz gezeigt und die drei Punkte mitgenommen. Das war unser Ziel. An dieser Stelle muss ich die Mannschaft loben, die mich durch ihre Mentalität und Moral begeistert. Jetzt haben wir noch fünf Spiele, bei denen es unser Anspruch ist, möglichst alle zu gewinnen."

Borussia Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt 4:0

Marco Rose (Borussia Mönchengladbach): "Das war ein hervorragendes Spiel meiner Mannschaft. Wir haben es durch sehr gutes Verteidigen geschafft, die Eintracht nur selten zu ihrem grundsätzlichen Spiel kommen zu lassen. Das war ein wichtiger Faktor, um das Spiel für uns zu entscheiden. Jetzt gilt es, den Schwung mitzunehmen und am Mittwoch in Hoffenheim nachzulegen."

Adi Hütter (Eintracht Frankfurt): "Man kann in Gladbach verlieren, aber die Art und Weise und die Höhe ist natürlich bedeutend zu viel. Ich bin heute auch sehr enttäuscht über das Ergebnis. Heute hätten wir gefühlt lange spielen müssen, um ein Tor zu erzielen – und hinten waren wir auch nicht gut. In Summe war das ein richtig unangenehmer Tag."

Sport-Club Freiburg - FC Schalke 04 4:0

Christian Streich (SC Freiburg): "Ich bin heute sehr zufrieden, in Bielefeld war ich nicht zufrieden. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Es hat vieles einfach gestimmt."

Dimitrios Grammozis (FC Schalke 04): "Wir waren heute von Anfang nicht so im Spiel wie in den vergangenen Wochen. Die Dinge, die uns zuletzt stark gemacht haben – Leidenschaft, Zweikampfstärke, Intensität, Kompaktheit – die haben heute gefehlt. Wir waren überhaupt nicht auf dem Platz. In unserer Situation geht es aber nur mit 100 Prozent Vollgas. Ich hoffe, dass die Spieler das erkannt haben. Unser Gesicht heute hat mir nicht gefallen – das waren nicht wir."

FC Augsburg - Arminia Bielefeld 0:0

Heiko Herrlich (FC Augsburg): "Bielefeld hat viel mit langen Bällen gespielt. Da muss man aufpassen, dass man sich nicht zu weit auseinanderziehen lässt. Wir hatten bei der Chance von Voglsammer Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Das Problem war, dass wir bei Ballbesitz zu einfache Ballverluste hatten und erst nach 30 Minuten besser ins Spiel gekommen sind. Nach der Pause hatten wir mehr Kontrolle. Die Großchance von Vargas haben wir leider nicht genutzt, am Ende ist das 0:0 ein gerechtes Ergebnis."

Frank Kramer (Arminia Bielefeld): "Wir haben insgesamt ein intensives Spiel gesehen, wo beide Mannschaften bemüht waren, dem Gegner wenig Chancen zu geben. Fußballerisch kein Feinschmecker, trotzdem nehmen wir diesen Teilerfolg mit. Wie viel der Punkt dann wert ist, sehen wir, wenn die Saison vorbei ist.“

1. FC Union Berlin - VfB Stuttgart 2:1

Urs Fischer (1. FC Union Berlin): "In der ersten Halbzeit haben wir es sehr gut gemacht. Wer den Gegner nach der Pause aber so einlädt, wie wir es gemacht haben, dann wird es immer schwierig. In der zweiten Halbzeit hätten wir den Sack aufgrund unserer Chancen zu machen müssen, so ist es nochmal eng geworden. Meine Mannschaft hat trotzdem fantastisch gegengehalten und am Ende gewonnen.“

Pellegrino Matarazzo (VfB Stuttgart): "Wir sind in den Anfangsminuten nicht so gut ins Spiel gekommen, hatten die Partie aber mit zunehmender Dauer dann besser im Griff. Dann fällt das 0:1, nach dem wir zu passiv werden. Wir wollten in der zweiten Hälfte ein anderes Gesicht zeigen, mutiger und kreativer auftreten. Das ist uns gelungen und insofern war es von der Leistung her in der zweiten Hälfte in Ordnung.“

RB Leipzig - TSG Hoffenheim 0:0

Julian Nagelsmann (RB Leipzig): "Wir hatten viele gute Situation, die wir nicht gut genug genutzt haben. Wir hatten in der zweiten Halbzeit ein, zwei Topabschlüsse und hatten am Ende natürlich ein bisschen Pech. Das war nicht unser bestes Spiel, trotzdem haben wir überlegen gespielt und waren die bessere Mannschaft. Wir haben zu wenig aufs Tor gespielt und deshalb haben wir nicht gewonnen."

Sebastian Hoeneß (TSG Hoffenheim): "Am Ende ist uns das Herz in die Hose gerutscht. Wir hatten noch nicht viel Glück dieses Jahr, das hat enorm gut getan, dass das am Ende so kam. Wir waren sichtbar, wir waren präsent. Das I-Tüpfelchen wäre gewesen, wenn wir in der zweiten Halbzeit ein, zwei Situation besser ausgespielt hätten. Leipzig musste gewinnen, daher hätten wir uns ein Quäntchen mehr gewünscht."