Urs Fischer: "Man muss gewisse Dinge akzeptieren" - © Boris Streubel/Getty Images
Urs Fischer: "Man muss gewisse Dinge akzeptieren" - © Boris Streubel/Getty Images
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Die Trainerstimmen zum 27. Spieltag

Das sagen die Trainer zu den Leistungen ihrer Teams am Bundesliga-Wochenende.

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1. FC Union Berlin - Hertha BSC 1:1 

Urs Fischer (1. FC Union Berlin): "Wir haben versucht, die richtigen Lösungen zu finden. Es ist unheimlich schwierig, wenn ein Gegner so tief steht. Ich glaube, wir müssen 2:0 in Führung gehen und verschulden dann das 1:1. Das hat sicherlich Spuren hinterlassen. Hertha war danach in Halbzeit eins sicher die etwas dominantere Mannschaft. Wir wollten kompakt bleiben und etwas nach vorne kreieren, was uns später im Spiel nicht unbedingt gelungen ist. Man muss gewisse Dinge akzeptieren. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, waren bemüht und haben es versucht. Hertha hat es auch gut gemacht."

Pal Dardai (Hertha BSC): "Wir wollten eigentlich so anfangen, wie es Union gemacht hat: Pressen, den Gegner überraschen. Wir waren gelähmt und haben uns dann geschüttelt. Es ist schon ein Fortschritt, dass wir nicht verloren haben. Wir müssen das Spiel trotzdem schnell vergessen und nach vorne blicken."

VfB Stuttgart - SV Werder Bremen 1:0

Pellegrino Matarazzo (VfB Stuttgart): "Wir sind nach 15 Minuten besser ins Spiel gekommen, haben Kontrolle gewonnen und eine ordentliche Struktur in unserem Spiel gehabt. Allerdings hatten wir im letzten Drittel nicht die nötige Präzision, wie wir uns das gewünscht hätten. Daher sind wir auch nicht zu großen Torchancen gekommen. In der zweiten Hälfte war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir das Glück haben, durch ein Eigentor in Führung zu gehen. Unter dem Strich steht eine gute kämpferische Leistung. Daher bin ich nicht unzufrieden mit unserem Spiel."

Florian Kohfeldt (SV Werder Bremen): "Für uns ist eine sehr unglückliche Niederlage. Meine Mannschaft ist sehr nah an ihr Limit gekommen, was das Offensiv- als auch Defensivspiel angeht. Wir haben hinten raus gespielt, waren vorne mutig und haben hoch gepresst. Die Niederlage entspricht nicht unserer heutigen Leistung, aber Fußball entscheidet sich eben auch in Kleinigkeiten. Wir werden weitermachen und weiterhin wachsam sein."

Borussia Mönchengladbach - Sport-Club Freiburg 2:1

Marco Rose (Borussia Mönchengladbach): "Freiburg hat es in der ersten Halbzeit hervorragend gemacht. Wir waren bereit, viel zu laufen, viel zu investieren. Wir wollten weiter fleißig vorne durchspielen. Ich glaube, dass das gut aufgegangen ist und wir die zweite Halbzeit dominiert haben. Zum Ende haben wir es dann noch unnötig spannend gemacht."

Christian Streich (Sport-Club Freiburg): "Wenn du in der ersten Halbzeitso spielst und solche Chancen hast, musst du ein zweites Tor machen. Vom Spielverlauf ist das Ergebnis äußerst unangenehm für uns. Gladbach hat dann versucht, noch aggressiver zu spielen. Dann war es ein anderes Spiel.

RB Leipzig - FC Bayern München 0:1

Julian Nagelsmann (RB Leipzig): "Wir haben trotzdem ein sehr gutes Spiel gemacht und haben Bayern in der zweiten Halbzeit hinten rein gedrückt. Wir hatten vier Riesenchancen, haben aber leider immer vorbeigeschossen, daran müssen wir arbeiten. Wir spielen nach wie vor eine sehr gute Saison. Wir waren heute in allen statistischen Werten besser als der Gegner, da müssen wir die Chancen, die wir uns erspielen, einfach besser nutzen."

Hansi Flick (FC Bayern München): "Es ist ein Spitzenspiel gewesen und Leipzig hat gezeigt, warum sie zurecht da vorne stehen. Die ersten Minuten waren sie klar am Drücker, wir haben ein bisschen gebraucht und nicht so mutig nach vorne gespielt. Dann sind wir ganz gut ins Spiel gekommen und haben das Tor gemacht. In der zweiten Halbzeit war dann klar, dass Leipzig noch einmal alles versucht. Das haben sie sehr gut gemacht. Dieser Sieg war ein guter und wichtiger Schritt - alles andere wird sich noch zeigen."

Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt 1:2

Edin Terzic (Borussia Dortmund): "Es war ein Spiel mit zwei ähnlich starken Mannschaften mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Es war ein Hin und Her. Durch die Vielzahl der Frankfurter Chancen ist die Niederlage letztlich nicht unverdient, auch wenn es unglücklich ist. Wir hatten gute Möglichkeiten, waren aber nicht klar genug."

Adi Hütter (Eintracht Frankfurt): "Schon mit der Aufstellung haben wir gezeigt, dass wir mutig sind und haben das dann auch auf dem Platz gezeigt. Wir hätten mit dem Remis leben können. Dass wir dann noch das 2:1 machen, ist natürlich gewaltig. Das Ergebnis ist verdient, auch wenn der BVB Torchancen hatte. Aber wir hatten die klareren Möglichkeiten und wollten den Sieg unbedingt. Das hat mich stolz gemacht."

Bayer 04 Leverkusen - FC Schalke 04 2:1

Hannes Wolf (Bayer 04 Leverkusen): "Wir sind natürlich glücklich über den Sieg, darum geht’s am Ende. Mental war es nicht so leicht, auch nicht für die Spieler. Ich bin froh, dass wir nach dem 1:2 nichts mehr zugelassen und das Spiel letztlich gewonnen haben. Wir haben nicht viel zugelassen, offensiv hat uns die Leichtigkeit etwas gefehlt. Wir hatten nicht viele Torchancen, waren aber sehr effektiv."

Dimitrios Grammozis (FC Schalke 04): "Mit der Art und Weise, wie wir uns präsentiert haben, bin ich absolut zufrieden. Die Jungs haben als Mannschaft agiert, sie haben alles reingeschmissen und unseren Verein gut vertreten. Wir waren ein Team und haben einer starken Mannschaft wie Leverkusen über weite Strecken des Spiels das Leben schwer gemacht. Dazu hatten wir eine gute Zweikampfquote und haben auch unsere Laufleistung verbessert. Und wir hatten Chancen. Deshalb sind wir natürlich enttäuscht, dass wir keinen Punkt mitnehmen konnten. Trotz der Niederlage haben wir wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Wir haben bis zum letzten Moment gefightet."

VfL Wolfsburg - 1. FC Köln 1:0

Oliver Glasner (VfL Wolfsburg): "Ich bin sehr glücklich und froh über den Sieg heute. Das war ein sehr schwieriges Spiel heute gegen eine sehr gute Kölner Mannschaft. Sie hat uns das Leben schwer gemacht, wir waren nicht so im Spiel, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir wussten aber auch, dass wir das besser machen können. Trotzdem haben wir uns immer noch schwergetan, klare Torchancen herauszuspielen. Dann war es wichtig, die eine Situation, die du bekommst, auch zu verwerten."

Markus Gisdol (1. FC Köln): "Wir sind niedergeschlagen. Aber wenn wir die Leistungen der vergangenen beiden Spiele bestätigen, werden wir punkten. Wir haben gegen einen hoch eingeschätzten Gegner wenig zugelassen und in der ersten Hälfte gut nach vorne gespielt. Das Manko ist die Effektivität. Wir machen das Tor nicht."

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1. FSV Mainz 05 - Arminia Bielefeld 1:1

Bo Svensson (1. FSV Mainz 05): "Es war ein umkämpftes Spiel, das war auch zu erwarten. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, in der zweiten war es sehr wild. Wir hatten die gefährlicheren Szenen und müssen es nach dem 1:0 besser machen. Da hätten wir ein zweites Tor erzielen können – das ist schade, dass wir das Spiel nicht gewonnen.“

Frank Kramer (DSC Arminia Bielefeld): "Natürlich sind wir nicht vollends zufrieden, weil wir gewinnen wollten, aber es war ein gutes Zeichen für uns, dass wir in der Bundesliga zurückkommen können und einen Punkt nach Rückstand geholt haben. Es war ein sehr intensives Spiel, wie es von zwei Teams im Kampf um den Klassenerhalt erwartbar war. Wir müssen in der Bundesliga für jeden Punkt hart arbeiten und die richtige Einstellung an den Tag bringen. Das haben wir diesmal getan.“

FC Augsburg - TSG 1899 Hoffenheim 2:1

Heiko Herrlich (FC Augsburg): "Ich habe eine sehr gute erste Hälfte meiner Mannschaft gesehen. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und waren sehr griffig. Anschließend haben wir die 2:0-Führung gut kontrolliert. Danach haben wir aber immer weniger Zugriff bekommen. In der zweiten Hälfte hatten wir zu viele einfache Ballverluste. Es war klar, dass Hoffenheim nochmal gefährlich werden wird. Zum Glück hat es zum Sieg gereicht.“

Sebastian Hoeneß (TSG Hoffenheim): "Wir haben uns das Spiel und insbesondere die Anfangsphase anders vorgestellt. Es war keine leichte Vorbereitungsphase für uns mit den zahlreichen Abstellungen für die Nationalmannschaft. Wir müssen trotzdem anders ins Spiel reinkommen. Es war klar, dass es nach Rückstand schwierig wird. Wir hatten mit dem Rückstand zu kämpfen. Das hat dazu geführt, dass wir ein zweites Gegentor kassieren. In der Schlussphase wurde es besser, aber im letzten Drittel war es nicht gut genug. Wir haben nichts mehr zugelassen, aber die Effizienz hat heute gefehlt."