Köln - Das größte Lob erhielt Lucien Favre im November von Gisela Weisweiler. "In Lucien erkenne ich meinen Mann wieder", sagte die Witwe des legendären Trainers Hennes Weisweiler.

Auf Weisweilers Stufe steht Favre bei Borussia Mönchengladbach zwar noch nicht. Mit dem Einzug in die Champions League aber hat der Schweizer den größten Erfolg seit den glorreichen 70ern verbucht.

Wohl bei keiner Mannschaft der Liga ist die Trainer-Handschrift so deutlich zu erkennen wie bei der Borussia. Unaufgeregtes Abwarten und überfallartige, mit atemberaubender Sicherheit vorgetragene Angriffe sind zum Markenzeichen geworden. 

"Er hat bei uns eine Ära geprägt", sagte Sportdirektor Max Eberl. Es ist ein Team entstanden, das in der Rückrunde nicht mehr zu stoppen war. Im vierten Jahr unter Favre zog die Borussia zum dritten Mal in den Europapokal ein.

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