Der Afrika-Cup in Angola wird nun definitiv ohne Togo stattfinden. Nach dem Terroranschlag am Freitagabend wurde die Teilnahme am Sonntag endgültig abgesagt.

Abwehrspieler Assimiou Touré von Bayer 04 Leverkusen und seine Nationalmannschaftskameraden wurden am Sonntag durch eine Maschine des Staatspräsidenten abgeholt und zurück in die Heimat geflogen. In Togo finden in den kommenden Tagen die Beerdigungen der Todesopfer statt, an denen Touré teilnehmen wird.

Holzhäuser spricht mit Touré

Die Bayer 04-Verantwortlichen konnten den Abwehrspieler am Samtag erreichen.Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser wiederholte am Sonntag das Angebot an Touré: "Wenn er zurück nach Leverkusen will, werden wir alles unternehmen, damit dies schnell geschieht."

Auf der Fahrt nach Angola wurde die Nationalmannschaft von Togo am Freitag in der Exklave Cabinda zwischen dem Kongo und Angola mit Maschinengewehren beschossen. Touré überstand den Angriff körperlich unversehrt.