Zusammenfassung

  • Der ehemalige Nationaltorwart Rene Adler verstärkt Mainz 05
  • Bei den 05ern heißt sein Konkurrent Yannik Huth
  • Müller und Holtby rieten Adler zum Wechsel nach Mainz

Köln - Der 1. FSV Mainz 05 hat am Montag das Training für die kommende Saison aufgenommen. Die 05er haben sich für die neue Saison mit einigen interessanten Spielern verstärkt. Der prominenteste Name: Ex-Nationaltorwart Rene Adler. Der 32-Jährige bringt internationale Erfahrung mit nach Mainz.

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"Rene Adler gehört seit einem Jahrzehnt zu den prägenden Spielerpersönlichkeiten der Bundesliga." Es sind lobende Worte, die der FSV-Sportdirektor Rouven Schröder für seinen neuen Torwart findet. Wahre Wort allerdings, schließlich lief Adler bereits 255 Mal in der Bundesliga auf. Doch nicht nur das, der Keeper kam für Bayer 04 Leverkusen auch Im UEFA-Cup und in der Europa League zum Einsatz und stand insgesamt zwölf Mal in der Nationalmannschaft zwischen den Pfosten.

In den vergangenen fünf Jahren lief Adler für den Hamburger SV auf. Dort stand statt internationalem Geschäft meist Abstiegskampf auf dem Programm. Aus diesem ging der HSV allerdings stets siegreich hervor - auch dank Adlers Paraden.

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Im Abstiegskampf der vergangenen Saison musste Adler allerdings passen. Ein Rippenbruch setzte ihn außer Gefecht. Diesen hat er inzwischen überwunden, daher kann der Routinier vom ersten Trainingstag an mitmischen und den Zweikampf mit seinem jungen Konkurrenten Jannik Huth aufnehmen.

Adler und die anderen Neuzugänge Viktor Fischer, Kenan Kodro und Alexandru Maxim sollen dafür sorgen, dass Mainz in dieser Saison nicht bis zum Schluss um den Klassenerhalt bangen muss. Etwas mehr Ruhe ist das große Ziel. Und das kommt einem ruhigen Typen wie Rene Adler ganz gelegen. "Die ruhige und konzentrierte Atmosphäre im Verein passt zu mir, sportlich habe ich das Gefühl, dass hier etwas Spannendes entstehen kann", sagte er bei seiner Vorstellung.

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Adler kommt gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Schauspielerin Lilli Holunder, nach Mainz. Zuvor hatte er sich bei seinen Hamburger Mannschaftskollegen Nicolai Müller und Lewis Holtby, die beide eine Mainzer Vergangenheit haben, über seine neue Heimat erkundigt. "Sie haben gesagt: Wir können uns Dich dort richtig gut vorstellen und Euch wird es dort richtig gut gefallen."

Nun muss es nur noch sportlich passen. Knapp sechs Wochen haben die Mainzer Zeit, sich auf das erste Saisonspiel gegen Aufsteiger Hannover 96 vorzubereiten. Läuft alles wie erwartet, wird dann Rene Adler zwischen den Pfosten stehen - und mit seiner Erfahrung zum Erfolg von Mainz 05 beitragen.

Tim Müller

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