München - Dass Fußball-Deutschland mit hervorragenden Torhütern gesegnet ist, ist ein alter Hut. Dass jedoch eine derart große Anzahl junger deutscher Schlussmänner auf sich aufmerksam machten, gab es in der knapp 50-jährigen Bundesligageschichte noch nie.

Doch trotz Manuel Neuer, der mit 22 Gegentreffern knapp am historischen Saisonrekord (21) vorbeischrammte, trotz Ron-Robert Zieler, der bei Hannover 96 durchstartete und es in die Nationalelf schaffte - und trotz Bernd Leno, der mit Leverkusen sogar in der Champions League für Aufsehen sorgte, fiel die Wahl auf einen anderen Keeper.

Oft ins Spiel eingebunden



Marc-Andre ter Stegen, seines Zeichens Torwart bei Borussia Mönchengladbach, hatte am Ende der Saison die besten statistischen Werte auf seiner Seite. Trotz seiner 19 Jahre agierte der Borussen-Keeper erstaunlich gelassen und machte während der gesamten Saison kaum einen entscheidenden Fehler.

81,25 Prozent aller der Bälle, die auf seinen Kasten kamen, entschärfte ter Stegen. Zum Vergleich: Neuers Quote liegt bei 71,05 Prozent, die von Roman Weidenfeller bei 77,55 Prozent. 19 Glanzparaden, 104 gehaltene Torschüsse - in diesen Dimensionen bewegte sich sonst kein anderer Bundesligatorwart. Und auch mit seinen 1.935 Ballkontakten ist der junge Keeper ligaspitze. Eigentlich die beste Bewertung für eine Einladung in Joachim Löws DFB-Team...

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