Es ist nicht allzu lange her, da musste sich Stefan Kießling Spitznamen wie "Chancentod" oder "Stolperkönig" gefallen lassen.

Der Blondschopf hatte sich in den vergangenen Jahren nicht gerade als Torjäger vom Dienst erwiesen. Das hat seit dieser Saison ein Ende. Der gebürtige Franke erzielt Tore wie am Fließband, zwölf Treffer waren es bereits in der Hinrunde, womit seine Bestmarke aus dem Vorjahr bereits zur Halbzeit eingestellt ist. So könnte Kießlings Traum von der WM-Teilnahme in Südafrika doch noch wahr werden. Bundestrainer Joachim Löw berief den 25-Jährigen, der 2006 vom 1. FC Nürnberg nach Leverkusen gekommen war, gegen die Elfenbeinküste (2:2) erstmals seit langer Zeit wieder in den Nationalkader.


Überblick|Trainer: Felix Magath|Glücksgriff: Jupp Heynckes|Enttäuschung: Hertha BSC |Torjäger: Stefan Kießling|Lazarett: Hamburger SV|Newcomer: Holger Badstuber|Schock: Robert Enke