Köln - Am Wochenende verabschiedet sich die Bundesliga in den wohlverdienten Winterurlaub. Wenn am Sonntag gegen 19:20 Uhr die Partie Borussia Mönchengladbach gegen Darmstadt 98 abgepfiffen wird, sind 153 der 306 Begegnungen der Saison 2015/16 gespielt. Mit Nachspielzeit sind das über 14.000 Minuten Fußball. Beeindruckend, aber nur ein Wimpernschlag im Vergleich zu den Daten der Virtuellen Bundesliga. Dort haben die Greenkeeper von FIFA 16 alle Hände voll zu tun. Im November fanden innerhalb von 48 Stunden durchschnittlich mehr Spiele statt, als in der gesamten Historie der realen Bundesliga. 16.338 - um genau zu sein.

Insgesamt 245.061 Partien bestritten die User der VBL im November. Das entspricht einem Schnitt von 8.169 Begegnungen pro Tag. Trotz der wesentlich kürzeren Spielzeit im Vergleich zur realen Bundesliga (12 Minuten pro Spiel) fielen im Schnitt deutlich mehr Tore. Während Lewandowski, Aubameyang und Co. im Schnitt 2,8 Mal den Ball im Netzt zappeln ließen, konnten die VBL-Gamer die Torhüter im Schnitt 3,5 Mal überwinden. Insgesamt wurde in der Virtuellen Bundesliga im November 866.807 Mal gejubelt.

Passquote ausbaufähig

Während die virtuellen Kicker sich als torgefährlicher als ihre realen Kollegen herausstellten, haben die echten Bundesliga-Stars in Sachen Passsicherheit die Nase vorn. Im Schnitt kamen in der Bundesliga 76 Prozent der Pässe beim Mitspieler an. In der VBL waren es im November 73 Prozent. Dafür gibt es virtuell deutlich mehr Platzverweise. Im Schnitt 0,2 pro Partie. In der Bundesliga waren es in dieser Spielzeit bislang 0,1 Rote und Gelb-Rote Karten pro Begegnung.

Die meisten Zähler in der 90 Spiele umfassenden Online-Monatswertung errang Daniel Butenko, der in der VBL mit dem FC Ingolstadt an den Start geht. Mit 2.981 Punkten sicherte er sich den Titel und damit das Ticket für das große VBL-Finale. Butenko hat mit seinen Leistungen auch großen Anteil daran, dass der FC Ingolstadt derzeit auch das Clubranking anführt. Mit 54,79 Zählern liegen die Schanzer vor dem VfL Wolfsburg (53,63 Punkte und der TSG 1899 Hoffenheim (52,11 Punkte).

Dortmund virtuell im Abstiegskampf

Deutlich schlechter sieht es für das Spitzenduo der realen Bundesliga aus. Während der FC Bayern München (46,27 Punkte) immerhin noch die Europa League Plätze im Blickfeld hat, steckt Borussia Dortmund (44,21 Punkte) auf Platz 15 richtig im Tabellenkeller. Die letzten drei Plätze des Clubrankings belegen derzeit der Hamburger SV (42,09 Punkte), Borussia Mönchengladbach (40,62 Punkte) und der 1. FC Köln (40,06 Punkte). Die Fans der Teams könnten am Gamepad also noch einen Zahn zulegen.

Es ist übrigens gut möglich, dass die beeindruckenden Werte aus dem November im Dezember noch einmal getoppt werden. Allein in der Kalenderwoche 50 wurden 140.066 VBL-Partien gespielt und über 500.000 Tore geschossen. Der Toreschnitt liegt mit 3,6 Treffern sogar noch über dem Novemberschnitt. Und der Weihnachtsmann hat sicherlich auch noch den einen oder anderen virtuellen Treffer im Sack.

Alle Informationen zur VBL finden sie auch unter virtuelle.bundesliga.de