Thomas Müller führt nach dem Dreierpack gegen Portugal und dem Siegtor gegen die USA mit vier Treffern die Torjägerliste an - gemeinsam mit Neymar und Messi. Er ist Teil der Bundesliga-WM-Topelf - gemeinsam mit ...
Thomas Müller führt nach dem Dreierpack gegen Portugal und dem Siegtor gegen die USA mit vier Treffern die Torjägerliste an - gemeinsam mit Neymar und Messi. Er ist Teil der Bundesliga-WM-Topelf - gemeinsam mit ...

Torfabrik Bundesliga

Frankfurt - Die Weltmeisterschaft in Brasilien begeistert die Fans weltweit mit spektakulären Partien mit Toren am Fließband. Seit der WM 1998 in Frankreich fielen nicht mehr so viele Treffer. Entscheidenden Anteil am berauschenden Fußballfest am Zuckerhut haben die Akteure der deutschen Clubs, die den Offensivfußball der Bundesliga eindrucksvoll in ihre Nationalmannschaften einbringen (Bundesliga-Elf der Vorrunde).

Müller verkörpert alle Qualitäten

26 der 136 Vorrundentreffer erzielten Stars aus der Bundesliga. Keine andere Spielklasse war so oft erfolgreich. Mit 19 Torvorlagen lieferten die Profis aus Deutschland zudem auch die meisten Assists. Das ist kein Zufall, schließlich fallen in keiner anderen europäischen Top-Liga so viele Tore. 2013/14 durften die Fans durchschnittlich 3,19 Mal pro Bundesliga-Partie jubeln.

Extrem effiziente Bundesliga-Stars

Besonders augenscheinlich wird die überragende Abschlussqualität der Bundesliga-Stars, wenn man die Anzahl der erzielten Treffer mit den Torschüssen in Relation setzt. Die Bundesliga benötigte im Schnitt 6,5 Torschüsse um einen Treffer zu erzielen, während sich die Profis aus Spanien 8,1, die aus England 10,3 und die aus Italien sogar 15,4 Mal versuchen mussten, um den gegnerischen Torwart zu überwinden.

Auch das Verhältnis zwischen Einsatzzeit und Torerfolg verdeutlicht die Ausnahmestellung der Bundesliga. Die 77 eingesetzten Akteure aus Deutschland standen bisher 10.557 Minuten auf dem Feld und brachten somit im Schnitt alle 406 Minuten den Ball im Netz unter. Spaniens Primera Division folgt mit 540 Minuten. Den Profis aus der Premier League gelangen nur alle 711, der aus der Serie A sogar nur alle 1.032 Minuten ein Treffer. Deshalb sind Spanien, England und Italien schon auf der Heimreise, während für viele Bundesliga-Akteure das Turnier jetzt erst richtig losgeht. Und mit Miroslav Klose stellte ein Kind der Bundesliga den Torrekord von Brasiliens Ronaldo ein. Sein Tor gegen Ghana war sein erstes WM-Tor, bei dem er nicht bei einem deutschen Club unter Vertrag war.

Furioser Robben führt Oranje an