München - Der FC Bayern gewinnt deutlich, der SV Werder feiert den Sieg im Nord-Derby, Wolfsburg dreht sein Spiel. bundesliga.de präsentiert wissenswerte Fakten rund um die Partien des 5. Spieltags.

Hopp oder Top: Alle neun Partien dieses Spieltags fanden einen Sieger - damit gab es erstmals in dieser Saison an einem Spieltag kein Remis.

Entscheidung wird gesucht: Überhaupt gab es in dieser Saison erst acht Unentschieden - weniger Punkteteilungen zu diesem Zeitpunkt hatte es zuletzt in der Spielzeit 74/75 gegeben (damals 6).

Tore: 31 Treffer fielen in dieser Runde - nur am 3. Spieltag waren es mehr (33).

Auf den Punkt gebracht: 17 Strafstöße gab es in dieser Saison bereits - so viele nach fünf Spieltagen gab es zuvor letztmals in der Spielzeit 00/01, also vor elf Jahren.

Negativrekord: Köln kassierte seine 163. Heimniederlage in der Bundesliga und stellte damit einen neuen historischen Negativrekord auf (Bochum und Frankfurt kassierten je 162 Heimniederlagen).

Noch ein Rekord: Geromel bestritt sein 93. Bundesligaspiel und hat bereits zum achten und neunten Mal einen Elfmeter verursacht - Rekord unter den Aktiven.

Schweden-Premiere: Wolfsburgs Neuzugang Rasmus Jönsson wurde zum ersten Bundesliga-Schweden der Vereinsgeschichte. Er legte maßgerecht das 1:1 durch Mario Mandzukic auf und feierte so einen gelungenen Einstand.

Gedreht: Erstmals seit dem 4:1 gegen Bochum im März 2010 gelang Wolfsburg zu Hause wieder ein Sieg nach einem 0:1-Rückstand.

Historisch schwach: Der HSV hat nach fünf Spieltagen nur einen Punkt auf dem Konto - weniger Zähler gab es zu diesem Zeitpunkt in der langen HSV-Geschichte noch nie.

Lieblingsgegner: Im 19. Spiel gegen den HSV schoss Pizarro seine Tore 13 und 14 - gegen keinen anderen Verein traf er so oft.

Doppelpacker: Zum 25. Mal in der Bundesliga traf Pizarro mindestens doppelt - Rekord unten den aktiven Spielern.

Lange Durststrecke: Freiburg verlor zum zwölften Mal in Folge gegen den FC Bayern - eine längere derartige Serie gab es in der Bundesliga-Historie noch nie bei einem Duell.

Historisch hoch: Der SC Freiburg kassierte in München die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte.

Beste Tordifferenz aller Zeiten: Bayern hat 16 Tore erzielt und nur ein Gegentor kassiert - in der Bundesliga-Geschichte gab es nach fünf Spieltagen nie eine bessere Tordifferenz (Stuttgart hatte 96/97 auch +15).

Viererpack: Gomez gelangen zum zweiten Mal vier Tore in einem Spiel (zuvor noch für den VfB gegen Wolfsburg am 9. Mai 2009) - historisch schafften nur Gerd Müller (zehn Mal), Dieter Müller und Klaus Fischer (je drei Mal) öfter vier oder mehr Treffer in einer Bundesligapartie.

Überragende Quote: Acht Tore nach fünf Spieltagen hatte zuletzt Dieter Müller in der Saison 77/78 erzielt - seit dem 8. Spieltag der letzten Saison traf Gomez 36 Mal!

Immer in Aktion: Franck Ribery überragte neben Gomez mit 105 Ballkontakten, zwei Toren und einer direkten Torvorlage.

Historisch: Robert Lewandowskis Treffer war das 1500. Gegentor in Herthas Bundesliga-Geschichte.

Pfostentreffer: Hertha traf drei Mal das Aluminium - das war den Berlinern schon am 2. Spieltag in Hamburg passiert.

"Fohlen"-Rekord: Die Borussia aus Mönchengladbach gab gegen Kaiserslautern 22 Torschüsse ab - neuer Saisonrekord für ein Spiel.

Heimniederlage: Mainz kassierte seine höchste Heimniederlage unter Thomas Tuchel - nur im Oktober 2006 unter Jürgen Klopp verlor der FSV mal ein Bundesliga-Heimspiel höher (1:6 gegen Bremen).

Grund zum Jubeln: Holger Stanislawski feierte seinen höchsten Sieg als Bundesliga-Trainer.

Ins falsche Netz: Nikolce Noveski fabrizierte sein 5. Eigentor (alle in Mainzer Heimspielen) - die meisten aller aktiven Spieler, historisch unterliefen nur Manfred Kaltz mehr Eigentore (6).

Der Kreis hat sich geschlossen: Hannover verlor erstmals seit Anfang Mai wieder ein Pflichtspiel - damals wie auch jetzt gab es eine Niederlage beim VfB.

Kein gutes Pflaster: Mirko Slomka konnte als Bundesliga-Trainer auch sein fünftes Gastspiel beim VfB nicht gewinnen (vier Niederlagen, ein Remis).