Giovane Elber hat in seiner Zeit beim FC Bayern München die Bundesliga wie auch den Ligapokal-Wettbewerb geprägt. Der Brasilianer ist der Toptorjäger des Turniers um das begehrte "Sechseck".

Von 1997 bis 2003 schnürte Giovane Elber seine Schuhe für den deutschen Rekordmeister. Er schoss in jener Zeit 82 seiner insgesamt 133 Bundesliga-Tore. Der Stürmer, der in der höchsten deutschen Spielklasse außerdem für den VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach auf Torejagd ging, traf auch gerne im Ligapokal-Wettbewerb.

Mit acht Toren steht Elber, der 2004 nach 260 Erstliga-Partien zu Olympique Lyon nach Frankreich wechselte, noch immer an erster Stelle in der Torjägerliste des Ligapokals.

Erster Treffer im ersten Spiel, letztes Tor in der letzten Partie

Seinen ersten Treffer erzielte der schussstarke Angreifer gleich in seinem ersten Spiel im Ligapokal anno 1997. Im Halbfinale gegen Borussia Dortmund in Augsburg legte Elber mit seinem Tor in der 29. Minute den Grundstein zum 2:0-Triumph und zum Einzug ins Finale, das der FCB gegen den VfB Stuttgart auch dank eines Elber-Treffers mit 2:0 für sich entschied.

Zum letzten Mal in die Torjägerliste des Ligapokals trug sich Elber 2004 ein. Mit den Bayern unterlag er im Halbfinale dem Hamburger SV mit 4:7 nach Elfmeterschießen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 3:3 geheißen. Elber traf in der 69. Minute per Kopf.

Die besten noch in der Bundesliga aktiven Torschützen des Ligapokal-Wettbewerbs sind der heutige Wolfsburger Marcelinho (fünf Tore für Hertha BSC) und Bremens Ivan Klasnic, der ebenso häufig ins Netz traf.