Lars Stindl (2.v.l.) schoss zehn Mal auf das HSV-Tor - und stellte damit den ligaweiten Saisonrekord ein
Lars Stindl (2.v.l.) schoss zehn Mal auf das HSV-Tor - und stellte damit den ligaweiten Saisonrekord ein
Bundesliga

Stindl ballert sich zum Saisonrekord

Lars Stindl gab zehn Torschüsse ab (acht davon vor der Pause) und stellte damit den ligaweiten Saisonrekord ein. Die Topdaten zum Spiel.

    Hannover gab 31 Torschüsse ab und damit mehr als in jedem anderen Spiel seit dem Wiederaufstieg im Jahr 2002.

    Niederlagenrekord: Der HSV kassierte jetzt schon mehr Niederlagen (17) als jemals zuvor in einer Spielzeit - und vier Spiele stehen noch aus…

    Mit Hannover hatte Mirko Slomka seine letzten neun Gastspiele verloren, beim HSV setzte er diese schwarze Serie fort und verlor die ersten vier Auswärtsspiele.

    Auswärts ein Punktelieferant: Der HSV kassierte die siebte Auswärtsniederlage hintereinander - nur dreimal gab es in der HSV-Historie längere Durststrecken auf des Gegners Platz (zuletzt 2000/01 unter Frank Pagelsdorf).

    Hannover hat nach dem Sieg gegen den Nordrivalen 32 Punkte auf dem Konto, das hätte in den letzten beiden Spielzeiten jeweils zum direkten Klassenerhalt gereicht.

    Zum 20. Mal geriet der HSV in dieser Saison mit 0:1 in Rückstand und damit öfter als jedes andere Team - insgesamt wurde der Vereinsnegativrekord damit eingestellt, zuvor hatten die Hamburger in einer kompletten Saison nur 91/92 und 73/74 ebenfalls 20 Mal das erste Tor eines Spiels kassiert.

    Bezeichnend für die schwache HSV-Leistung: Kein Feldspieler der Hanseaten kam auf mehr Ballkontakte als Torwart Rene Adler (56).

    Hakan Calhanoglu traf zum vierten Mal in dieser Saison mit einem direkten Freistoß - das ist alleiniger Ligabestwert.

    Sechs seiner zehn Saisontreffer markierte Calhanoglu aus der Distanz - kein Ligaspieler erzielte so viele Weitschusstore wie der HSV-Youngster.