Bremen - Die Fohlen beenden ihre ewig lange Durststrecke an der Weser und mischen in der neuen Saison erstmals in der Champions League mit. Die Topdaten zum Spiel SV Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach.

  • Glückwunsch, Borussia: Mönchengladbach sichert sich mit diesem 2:0 vorzeitig die direkte Qualifikation zur Champions League. Die Borussen werden also nächste Saison erstmals an der Königsklasse teilnehmen - 2012 scheiterten sie in der Qualifikation an Kiew; als Mönchengladbach zuvor 1977/78 letztmals im wichtigsten Europapokal dabei war, hieß der noch Pokal der Landesmeister.

  • Schon wieder ein historischer Erfolg: Letzte Woche gewann Mönchengladbach erstmals seit 26 Jahren ein Heimspiel gegen Leverkusen, jetzt wurde der “Weser-Fluch” besiegt: 24 erfolglose Gastspiele in Bremen lagen hinter der Borussia, die hier letztmals vor 28 Jahren gewonnen hatte (7:1 im März 1987).

  • Mönchengladbach ist das beste Team der Rückrunde und weist die beste laufende Serie auf: Seit 13 Spielen ist die Borussia ungeschlagen, so etwas war den Fohlen zuletzt vor 33 Jahren unter Jupp Heynckes gelungen!

  • Heimpleiten nur gegen die Topteams: Werder kassierte die dritte Heimniederlage in der Ära Skripnik, diese drei Pleiten gab es gegen die drei Teams von der Tabellenspitze (Bayern, Wolfsburg, Mönchengladbach).

  • 66 Punkte hat Mönchengladbach jetzt auf dem Konto, so viele holte man zuletzt in der Saison 1983/84.

  • Mönchengladbach blieb zum 15. Mal in dieser Saison ohne Gegentor und hat damit seinen Vereinsrekord in der Bundesliga eingestellt.

  • Raffael war mit seinem Doppelpack der Matchwinner – auch am 26. Spieltag beim 2:0-Erfolg in München hatte der Brasilianer doppelt getroffen.

  • Zuletzt hatte Max Kruse das wichtige 1:0 stets selbst erzielt, diesmal bereitete er es vor. Kruse war damit in dieser Saison in den beiden Spielen gegen seinen Ex-Verein Werder an vier Toren beteiligt.

  • Andre Hahn war als Joker am 2:0 beteiligt, für den Nationalspieler war es das erste Erfolgserlebnis seit langer Zeit.

  • Werders Torjäger Franco Di Santo gab in 90 Minuten keinen einzigen Torschuss ab.