Mark Uth, Michael Gregoritsch, Erling Haaland, Santiago Ascacibar und Exequiel Palacios verstärken die Bundesligisten - © DFL
Mark Uth, Michael Gregoritsch, Erling Haaland, Santiago Ascacibar und Exequiel Palacios verstärken die Bundesligisten - © DFL
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Haaland und Co.: Die Top-Transfers der Bundesliga im Fokus

Einige Bundesligisten haben ihren Kader im Winter verstärkt. Borussia Dortmund beispielsweise hat sich die Dienste des Norwegers Erling Haaland gesichert, die TSG 1899 Hoffenheim freut sich auf Israels Nationalspieler Munas Dabbur. Doch es gibt noch mehr interessante Fußballer, die gleich zum Auftakt im Fokus stehen werden. bundesliga.de zeigt auf, wer das ist.

Erling Haaland (Borussia Dortmund)

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Rückblick: Zum Auftakt in die Saison 2019/20 schlug Borussia Dortmund den FC Augsburg deutlich mit 5:1. Der große Favorit zeigte sich gleich zu Beginn in bester Torlaune, setzte mit dem deutlichen Erfolg gleich zum Start ein Ausrufezeichen. Rund ein halbes Jahr später hat der BVB seine ohnehin schon starke Offensive noch einmal ausgebessert: Erling Haaland, der beim österreichischen Erstligisten RB Salzburg auftrumpfte, läuft ab der Rückrunde für die Schwarz-Gelben auf. „Sie kamen direkt auf mich zu und haben mir gesagt: Wir brauchen dich“, sagte der 19-Jährige bei seiner Vorstellung: „Das hat mir gefallen. Denn ich will spielen.“

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Wenn er bisher auftrat, so war das meist von Erfolg gekrönt. In der österreichischen Liga erzielte er 16 Tore in 14 Spielen, in der Champions League acht Treffer in sechs Partien. „Ich glaube, dass die Dortmunder mich aus einem Grund geholt haben“, betonte er vielsagend. Ob er diesen Worten schon am Samstag (15.30 Uhr) Taten folgen lassen wird? "Wir werden ihn in unser System integrieren und dann sicher viel Freude an ihm haben“, sagt sein neuer Trainer Lucien Favre. Der Norweger ist einer der Hoffnungsträger der Dortmunder, die unbedingt konstanter als in der Hinrunde auftreten wollen.

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Wenn es nach dem 1,94 Meter großen Haaland geht, dann soll das dabei helfen, den BVB im Titelkampf zu halten: „Es wird ein enges Rennen bis zum Schluss. Wir haben eine starke Mannschaft.“ Der Torjäger soll dem BVB aber schon bald helfen. "Er hat noch eine Menge Entwicklungspotenzial. Das wollen wir aus ihm herausholen", sagt Favre.

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Michael Gregoritsch (FC Schalke 04)

Michael Gregoritsch kennt das Ruhrgebiet und weiß, wie es dort zugeht und wie ein echter Verein aus dem „Pott“ Fußball spielt. Vermutlich war das einer der Gründe dafür, dass er sich bei seinem neuen Club direkt einfügte. Gleich beim zweiten Test - beim 4:0 gegen den Zweitligisten Hamburger SV - erzielte der frühere Stürmer des VfL Bochum ein Tor. „Für einen Stürmer ist es immer schön, richtig zu stehen“, sagte er nach der Generalprobe der Königsblauen, die sich für die Rückrunde die Dienste des Stürmers gesichert haben.

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Gregoritsch, der beim FC Augsburg unter Vertrag steht, soll schon im ersten Spiel der Königsblauen gegen Borussia Mönchengladbach (Freitag, 20.30 Uhr) die Quote der Offensivspieler verbessern. Denn in der Hinrunde war Schalke 04 zwar 29 Mal erfolgreich. Aber davon erzielten die Stürmer lediglich sieben Treffer. Wird der 25-Jährige den Wert steigern können? In 70 Spielen für die Fuggerstädter war Gregoritsch 19 Mal erfolgreich.

Mark Uth (1. FC Köln)

Für Mark Uth ist die Leihe vom FC Schalke 04 in seine Geburtsstatt auch eine Heimkehr an die alte Wirkungsstätte. Der Mittelstürmer verbrachte seine Jugend bei Viktoria Köln, ehe er in der U19 zum 1. FC Köln ging. Bei den Geißböcken schaffte er den Sprung in den Profikader, landete dann nach einigen Stationen in der niederländischen Eredivisie bei der TSG 1899 Hoffenheim und schließlich beim FC Schalke 04. Jetzt beginnt ein neues Kapitel: In der Rückrunde, die für Köln mit dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr) beginnt, soll er die Domstädter im Kampf um den Klassenerhalt unterstützen. „Wenn der FC anklopft, ist es was Besonderes für mich. Ich freue mich sehr, hier zu sein und hoffe, dass ich den Jungs helfen kann, die Klasse zu halten“, sagte der 28-Jährige kurz nach seiner Ankunft am Geißbockheim.

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Santiago Ascacibar (Hertha BSC)

Das Unternehmen Tabellenmittelfeld hat für Hertha BSC begonnen. Die Berliner schufteten unter Trainer Jürgen Klinsmann in der Sonne, in Florida hatte das Team des ehemaligen Bundestrainers das Winterquartier bezogen. Mit dabei war Santiago Ascacibar, den der Hauptstadt-Club vom Zweitligisten VfB Stuttgart an die Spree geholt haben. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler darf gleich gegen einen ganz großen Gegner zeigen, was in ihm steckt, und ob die Erfahrung von 56 Bundesliga-Partien ausreicht, um gegen den FC Bayern München bestehen zu können. Denn gleich zum Rückrunden-Auftakt haben die Berliner den Rekordmeister zu Gast (Sonntag, 15.30 Uhr). Hertha-Manager Michael Preetz sagt über den Neuen: „Santiago ist im zentralen Mittelfeld flexibel einsetzbar. Mit seinen 22 Jahren ist er ein junger und entwicklungsfähiger Mittelfeldspieler, der sehr zweikampfstark ist.“

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Munas Dabbur (TSG 1899 Hoffenheim)

Um seine ersten Minuten in der neuen Kluft absolvieren zu können, musste Munas Dabbur nicht weit reisen. Weil die TSG 1899 Hoffenheim im Trainingslager im spanischen Marbella weilte, geriet die Anreise für den israelischen Nationalspieler zu einem Kurztrip. 140 Kilometer liegen schließlich nur zwischen Sevilla, wo Dabbur zuletzt für den dort ansässigen FC spielte, und dem Ort, wo sich die Kraichgauer fit für die Rückrunde machten. Nach der ersten Einheit sagte der 27-Jährige gleich: „Es fühlt sich gut an, die Qualität im Team ist sehr hoch.“ Wie gut sich der Mittelstürmer, der beim österreichischen Erstligisten RB Salzburg in 76 Spielen 44 Tore erzielte, in dieses Konstrukt einfügen wird, wird sich beim Heimspiel der TSG gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr) zeigen.

Exequiel Palacios (Bayer 04 Leverkusen)

Aufgrund einer Rotsperre wird Exequiel Palacios zwar frühestens am 21 Spieltag eingreifen können, dennoch hat sich Bayer 04 Leverkusen mit ihm die Dienste von einem der spannendsten Spieler aus Argentinien gesichert. Der 21-Jährige kommt von River Plate aus Buenos Aires und hat in seinen jungen Jahren bereits die Copa Libertadores, das südamerikanische Pendant zur europäischen Champions League, gewonnen. "Er ist ein technisch starker Mittelfeldspieler mit Zug zum Tor und der Fähigkeit, seine Mitspieler einzusetzen", sagt Geschäftsführer Sport Rudi Völler über den viermaligen Nationalspieler, der im zentralen Mittelfeld sowohl defensiv als auch offensiv eingesetzt werden kann.