In der Vorrunde waren die beiden Bayern-Stars Manuel Neuer (l.) und Robert Lewandowski Gegner
In der Vorrunde waren die beiden Bayern-Stars Manuel Neuer (l.) und Robert Lewandowski Gegner

Zahlreiche Bundesliga-Profis peilen EM-Sieg an

Köln - Die Vorrunde der Euro 2016 in Frankreich ist gespielt. Ab Samstag stehen mit dem Achtelfinale die K.-o.-Spiele an. Die Bundesliga ist mit mehr als zwei Dutzend Profis immer noch sehr gut vertreten, in acht der 16 Achtelfinalisten gehören Bundesliga-Profis zu den Leistungsträgern. Gleich im ersten Achtelfinale treffen in der Begegnung Schweiz gegen Polen zehn Spieler an, die in Deutschland ihr Geld verdienen.

Xhaka war zweimal "Man of the Match"

Die Schweiz hat zum ersten Mal bei einer EM die Vorrunde überstanden und ungeschlagen den Sprung unter die besten 16 Mannschaften geschafft. Sieben Bundesliga-Profis der Erfolgsmannschaft haben alle drei Gruppenspiele und gehören zu den absoluten Stützen der Eidgenossen. Im Tor verdient sich Yann Sommer bei diesem Turnier die Bestnoten. Der Keeper von Borussia Mönchengladbach kassierte nur ein Gegentor - ein Elfmeter im Spiel gegen Rumänien.

Die Abwehr wird weiterhin vom Hamburger Johan Djourou und vom Wolfsburger Ricardo Rodriguez zusammengehalten. Auch die beiden bisherigen Schweizer Torschützen spielen in der Bundesliga, der Hoffenheimer Fabian Schär und der Leverkusener Admir Mehmedi knipsten für die Alpenrepublik. Im Mittelfeld zieht Mönchengladbachs Granit Xhaka die Fäden, in den ersten beiden Gruppenspielen avancierte er zum "Man of the Match". Und im Sturm sorgt Frankfurts Haris Seferovic für Unruhe.

Auf polnischer Seite haben Dortmunds Lukasz Piszczek und Bayerns Robert Lewandowski ihre Einsätze bekommen. Der Mittelstürmer des Rekordmeisters wartet noch auf sein erstes Turniertor, ist aber ein ständiger Unruheherd und schafft Freiräume für seinen Sturmpartner, den ehemaligen Leverkusener Arkadiusz Milik, der bereits traf.

Neuer noch ohne Gegentor

- © gettyimages / Alexander Hassenstein