Dortmunds Ousmane Dembele war bereits an drei Toren beteiligt und traf schon selbst - © imago / Horstmüller
Dortmunds Ousmane Dembele war bereits an drei Toren beteiligt und traf schon selbst - © imago / Horstmüller
Bundesliga

Diese zehn Neuzugänge sind absolute Volltreffer

Köln - Die Saison ist gerade einmal sechs Spieltage alt, doch schon jetzt haben einige Spieler, die neu in ihren Clubs sind, ohne Anlaufschwierigkeiten für mächtig Furore gesorgt. bundesliga.de hat zehn Toptransfers des Sommers genauer unter die Lupe genommen und die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

Marc Bartra: der Hummels Nachfolger

Borussia Dortmund verpflichtete Marc Bartra als Hummels-Nachfolger vom FC Barcelona. Der Spanier harmoniert schon sehr gut mit Nebenmann Sokratis. Bartra ist wie Vorgänger Hummels technisch beschlagen, hat trotzdem auch Qualitäten im Zweikampf: In dieser Bundesliga-Saison gewann er 67 Prozent seiner Zweikämpfe.

Offensivakzente: In Warschau (6:0) erzielte er sein erstes Pflichtspieltor für den BVB (das 3:0), in Wolfsburg (5:1) bereitete er den 1:0-Führungstreffer vor. Beim VfL musste er wegen Adduktoren-Problemen früh ausgewechselt werden und kam seitdem nicht mehr zum Einsatz.

Ousmane Dembele: technisch stark und torgefährlich

Der Franzose mit Wurzeln in Mali erzielte in der letzten Saison für Stade Rennes zwölf Erstligatore. Er ist ein flinker und technisch äußerst beschlagener offensiver Mittelfeldmann, der gerne über die Flügel kommt.

Ousmane Dembele kam in allen sechs Bundesliga-Spielen von Borussia Dortmund zum Einsatz (fünf Mal als Starter) und war bereits an drei Toren direkt beteiligt (ein Tor, zwei Torvorlagen).

Raphael Guerreiro: Zug zum Tor

Raphael Guerreiro war in den letzten Wochen immer einer der besten Borussen: In den letzten vier Bundesliga-Spielen war er an vier Toren direkt beteiligt (zwei Tore, zwei Torvorlagen).

Seinen Gala-Auftritt hatte er beim 5:1-Sieg in Wolfsburg, wo er das 1:0 erzielte (mit der ersten Ballbesitzphase) und zwei weitere Tore vorbereitete. Danach stellte er auch gegen Freiburg (Jokertor) seine Torgefährlichkeit unter Beweis. Raphael Guerreiro entwickelt im letzten Drittel einen enormen Zug zum Tor (je acht Torschüsse und Torschussvorlagen in der Bundesliga).

Gefährliche Standards gehören auch zu seinem Repertoire: In der Liga war Piszczek nach einer Guerreiro-Ecke erfolgreich, in der Champions League bereitete er mit Freistößen Tore von Sokratis und Aubameyang vor. Der Neuzugang ist laufstärkster Dortmunder (12,3 Kilometer pro Spiel).

Mats Hummels: gefährlich bei Ecken

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