Die Tage nach dem Ende einer Bundesliga-Saison sind immer auch die Tage der Ranglisten. Wer war bester Stürmer, wer war bester Torwart? Und wer war der Senkrechtstarter der Saison? Im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) stehen nach hundertausenden von Spielen die herausragenden virtuellen Profis der Spielzeit 2009/10 fest.

In der Top-Elf des OBM steht nur ein Spieler des aktuellen Deutschen Meisters. Philipp Lahm hält die Fahne des FC Bayern München im Managerspiel am höchsten. Im Angriff haben sich die beiden Profis durchgesetzt, die auch auf dem Bundesliga-Rasen am besten getroffen haben. Und den heiß umkämpften Platz im Tor hat virtuell Tim Wiese gewonnen.

Wiese knapp vor Rost und Neuer

Der Bremer Schlussmann hat sich nach 34 Spieltagen quasi im Fotofinish gegen seine Konkurrenz durchgesetzt. Wiese spielte in seinen insgesamt 230.957 OBM-Partien 62.144 Mal zu Null. Das ergibt eine Quote ohne Gegentor von 26,9 Prozent. Die Zu-Null-Quote von Schalkes Manuel Neuer liegt bei 26,18 Prozent. Zwischen Wiese und Neuer schloss Hamburgs Frank Rost als zweitbester Keeper ab (26,34).

Die Vierer-Abwehrkette der zweikampfstärksten Abwehrspieler bilden jeweils ein Bremer, Münchner, Dortmunder und Hamburger Profi. Der Beste unter allen Guten war am Ende Per Mertesacker. Der groß gewachsene Werder-Star landete knapp vor dem kleinen, flinken Philipp Lahm. Mertesacker gewann 63,14 Prozent seiner Duelle, Lahm 63,11.

Subotic und Mathijsen überzeugen

Dortmunds Höhenflug endete nicht zuletzt wegen Neven Subotic in der Europa League. Der serbische Nationalspieler hielt die Deckung der Borussen zusammen und entschied 62,98 Prozent der OBM-Zweikämpfe für sich. Damit lag Subotic um gerade Mal 0,02 Prozent vor Hamburgs Joris Mathijsen (62,96), der sich als viertbester Abwehrspezialist für die Top-Elf des OBM qualifizierte.

Zvjezdan Misimovic hat diesmal sicherlich keine so überragende Saison wie im Wolfsburger Meisterjahr gespielt. Aber im OBM hat der VfL-Spielmacher seine Mittelfeldkonkurrenz beherrscht. Misimovics Quote aus Zweikämpfen, Assists und Toren ist mit großem Abstand die beste. Hoffenheims Carlos Eduardo folgt bereits mit einem Rückstand von über 15 Prozentpunkten.

Dzeko und Kießling treffen überall

Nach den beiden offensiven und technisch glänzenden Mittelfeldspielern folgt Josué als Drittbester. Der brasilianische Nationalspieler, der es auch in den vorläufigen WM-Kader geschafft hat, platzierte sich knapp vor Piotr Trochowski. Der Hamburger, der eine eher durchwachsene Bundesliga-Saison gespielt hat, zählt im OBM außerdem noch immer zu den meistgekauften Profis.

Das beste virtuelle Sturmduo liegt auch in der Bundesliga auf den ersten beiden Plätzen der Torjägerliste: Edin Dzeko vor Stefan Kießling. Wolfsburgs Dzeko holte sich mit 22-Bundeslig-Toren die Torjäger-Kanone, im OBM traf Dzeko 235.341 Mal in 366.009 Spielen. Oder anders gesagt: Der Bosnier schaffte eine Trefferquote von 64 Prozent. Leverkusens Kießling erreichte eine Trefferquote von knapp 60 Prozent. Der deutsche Nationalstürmer schoss 174.996 Tore in 292.222 OBM-Partien.

Das ist die Top-Elf des OBM der Saison 2009/10

Wiese - Lahm, Subotic, Mertesacker, Mathijsen - Trochowski, Josué, Misimovic, Carlos Eduardo - Kießling,Dzeko