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Bundesliga

Sechskampf an der Spitze: Diese Statistiken sprechen für den BVB, Gladbach, Leipzig, Frankfurt, Bayern und Hoffenheim

Köln – Borussia Dortmund ist als einziges Team in der Bundesliga noch ungeschlagen und liegt mit 27 Punkten an der Spitze. Allzu sicher sollten sie sich beim BVB ihrer Position nicht sein, denn mit nur einer Niederlage könnten die Verfolger wieder rankommen. Dort liegt derzeit Borussia Mönchengladbach in Lauerstellung, dicht gefolgt von RB Leipzig. Und die Rechnung sollte sowieso niemand ohne Serienmeister FC Bayern München machen. Das Team der Stunde ist derweil Eintracht Frankfurt, die TSG 1899 Hoffenheim stößt erstmals in dieser Saison in die Spitzengruppe. Wir haben die Daten der ersten Wochen analysiert, nennen Euch jeweils drei außergewöhnliche Statistiken der Spitzenteams und werfen einen Blick auf das Restprogramm bis zur Winterpause.

TSG 1899 Hoffenheim(6. Platz, 19 Punkte, 24:15 Tore)

>>> Zur Bundesliga-Tabelle

    Die Kraichgauer sind der "Rising Star": Als einzige Mannschaft gewann die TSG 1899 Hoffenheim die letzten 4 Bundesliga-Spiele und setzt sich damit n den oberen Tabellenregionen fest. Erstmals in dieser Saison steht Hoffenheim im oberen Tabellendrittel.Die Elf von Julian Nagelsmann weiß vor allem, wo das Tor des Gegners steht: Nur zwei Mannschaften erspielten sich 2018/19 mehr Großchancen.Aber nicht nur in der Qualität, sondern auch in der Quantität der Chancen ist die TSG top: 187 Torschüsse gab die Mannschaft bereits ab, da ist nach Bayern Ligabestwert. Besonders aktiv sind dabei übrigens die Mittelfeldspieler: Demirbay und Co. schossen schon 95 mal auf den gegnerischen Kasten - Bestwert in der Bundesliga!

Restprogramm Hinrunde: Hertha (A), Schalke (H), Wolfsburg (A), Mönchengladbach (H), Bremen (A), Mainz (H)

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FC Bayern München (5. Platz, 20 Punkte, 20:14 Tore)

    Der FC Bayern bleibt weiterhin die dominante Ballbesitzmaschine der letzten Jahre. Im Schnitt hatten sie bislang 63 Prozent der Ballbesitzphasen und eine Passquote von 88 Prozent. Beides ist Bundesliga-Spitze.Die Bayern haben zwar bislang "nur" 20 Tore erzielt, aber sie kommen unverändert extrem häufig zum Abschluss. 192 Torschüsse gaben die Münchner bislang ab – mehr als jedes andere Team der Bundesliga.Wenn der Rekordmeister dann mal direkt vor dem gegnerischen Tor auftuacht, wird es auch gefährlich: Aus 73 Prozent der Großchancen resultierte ein Tor. Kein anderes Team nutzte seine Hundertprozentigen so gut.

Restprogramm Hinrunde: Düsseldorf (H), Bremen (A), Nürnberg (H), Hannover (A), Leipzig (H), Frankfurt (A)

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Eintracht Frankfurt(4. Platz, 20 Punkte, 26:13 Tore)

    In Sachen Form macht Eintracht Frankfurt derzeit keiner was vor: Seit neun Pflichtspielen sind die Hessen ungeschlagen, dabei fuhren sie 8 Siege ein; kein anderer Bundesligist ist aktuell so viele Partien unbesiegt.Hätte die Saison erst am 6. Spieltag angefangen, wäre Frankfurt jetzt sogar Tabellenführer: Mit 16 Punkten und 20:4 Toren ist man das beste Team der letzten sechs Bundesliga-Spieltage.Das Offensiv-Trio Haller/Jovic/Rebic sucht seinesgleichen: Die Stürmer von Frankfurt erzielten die meisten Tore ligaweit (20).

Restprogramm Hinrunde: Augsburg (A), Wolfsburg (H), Hertha (A), Leverkusen (H), Mainz (A), Bayern (H)

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RB Leipzig (3. Platz, 22 Punkte, 22:9 Tore)

    Es ist alles andere als einfach, gegen Leipzig ein Tor zu schießen: neun Gegentore sind Bestwert in der Bundesliga. Leipzig baute AUßERDEM gegen Leverkusen mit dem 5. Zu-Null-Spiel seinen Bundesliga-Rekord weiter aus. Insgesamt blieben die Sachsen 2018/19 nun schon 6-mal ohne Gegentreffer und damit genauso oft wie in der kompletten Vorsaison.Die Elf von Ralf Rangnick ist mittlerweile seit 10 Bundesliga-Spielen ungeschlagen - dies ist die zweitlängste Erfolgsserie in der noch jungen Bundesliga-Historie der Sachsen.RBL ist ein Meister im Kontern: Die Sachsen gaben die meisten Kontertorschüsse ab (24) und nutzten neun Mal einen gegnerischen Ballverlust zum Torerfolg - Ligaspitze.

Restprogramm Hinrunde: Wolfsburg (A), Mönchengladbach (H), Freiburg (A), Mainz (H), Bayern (A), Bremen (H)

Video: Leipzigs souveräner Sieg gegen Leverkusen

Borussia Mönchengladbach(2. Platz, 23 Punkte, 26:13 Tore)

    Die Borussia hat nach elf Bundesliga-Spieltagen 23 Punkte auf dem Konto, das ist die beste Bilanz zu diesem Zeitpunkt seit 31 Jahren, als es unter Wolf Werner umgerechnet sogar 25 Punkte waren.Der ruhende Ball ist die große Stärke der Fohlen in dieser Saison und zwar offensiv wie defensiv: Mönchengladbach traf ligaweit am häufigsten nach Standardsituationen (9 Mal). Kein Team ließ außerdem weniger Gegentore nach ruhenden Bällen zu (1).Vorne rappelt es dank Plea und Co.: 26 Tore sind hinter Tabellenführer Dortmund der zweitbeste Wert in dieser Saison.

Restprogramm Hinrunde: Hannover (H), Leipzig (A), Stuttgart (H), Hoffenheim (A), Nürnberg (H), Dortmund (A)

Borussia Dortmund (1. Platz, 27 Punkte, 33:12 Tore)

    Dortmund liegt erstmals seit Ende der Saison 2011/12 wieder 7 Punkte vor dem FC Bayern. Im Zeitalter der 3-Punkte-Regel hat der BVB einen solchen Vorsprung auf die Münchner nie verspielt! Superlative ohne Ende: Der BVB ist ligaweit am besten was erzielte Tore (33), herausgespielte Großchancen (26), die meisten Jokertore (11) und die meisten unterscheidlichen Torschützen (14) betrifft. Gute Moral: Die Mannen von Lucien Favre gewannen bereits zum vierten Mal in dieser Bundesliga-Saison nach einem Rückstand (zum 2. Mal sogar nach zweimaligem Rückstand) - auch in dieser Hinsicht ist die Borussia die Nummer eins in der Bundesliga.

Restprogramm Hinrunde: Mainz (A), Freiburg (H), Schalke (A), Bremen (H), Düsseldorf (A), Mönchengladbach (H)

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Video: Der Klassiker BVB - Bayern in der Zusammenfassung