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Titelkampf und Torfabrik: Historisches Spektakel in der Bundesliga

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In der Bundesliga geht es zur Sache! Die Fans haben an den ersten elf Spieltagen der Saison 2022/23 sehr viele torreiche Spieltage zu sehen bekommen, im Schnitt fallen wieder mehr als drei Treffer pro Partie. Und der Kampf um die Spitzenplätze ist spannend wie selten zuvor. Der Abstand zwischen Platz 1 und 12 ist sogar historisch gering.

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Das Tabellenbild der Bundesliga nach elf Spieltagen macht richtig Spaß. Bisher hat sich kein Team an der Spitze absetzen können, im Gegenteil, das Feld ist eng beieinander. Und mit dem 1. FC Union Berlin auf Platz 1 und dem SC Freiburg auf Rang 3 stehen zwei Teams auf Spitzenplätzen, die dort vor der Saison nicht zu erwarten waren. Ein Blick in die Statistik zeigt sogar, dass die aktuelle Tabellenkonstellation historisch ist. Denn den FC Augsburg auf Platz 12 trennen nur neun Punkte vor der Tabellenspitze, damit ist die Punktedifferenz zwischen Platz 1 und 12 nach elf Spieltagen erst zum zweiten Mal im Drei-Punkte-Zeitalter einstellig. Zuvor hatte es das nur in der Saison 1999/2000 gegeben, damals lagen ebenfalls neun Punkte zwischen Hansa Rostock und Tabellenführer FC Bayern München. In keiner der europäischen Top-Ligen ist das Feld an der Spitze derzeit auch nur ansatzweise so eng zusammen. Mal zum Vergleich: In der spanischen La Liga liegen bereits neun Punkte zwischen Platz 1 und 4!

Am kommenden Spieltag kämpfen gleich vier Teams um die Tabellenspitze, neben Union, Freiburg und den Bayern zählt auch Eintracht Frankfurt zu diesem Kreis. Platz 1 und 4 nur drei Punkte auseinander - so spannend war es in der Bundesliga nach elf Spieltagen zuletzt 2009/10, als sogar die ersten fünf Teams der Tabellen nur drei Punkte trennten.

Spitzenspiele an jedem Bundesliga-Wochenende

Und so kommt es derzeit praktisch jedes Wochenende zu mehreren Begegnungen, die die Bezeichnung "Spitzenspiel" verdienen, am 12. Spieltag zum Beispiel die Partien 1. FSV Mainz 05 (6.) gegen FC Bayern (2.) oder Eintracht Frankfurt (4.) gegen Borussia Dortmund (5.). Und auch das Duell 1. FC Union Berlin (1.) gegen Borussia Mönchengladbach (9.) kann als solches bezeichnet werden, schließlich könnten drei Punkte die "Fohlenelf" direkt in die Spitzengruppe befördern.

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Zusätzlich zur enormen Spannung ist es auch der Torreichtum, der die Bundesliga in dieser Saison so besonders macht. Es gab schon zwei Spieltage, an denen im Schnitt mindestens vier Tore pro Spiel fielen. Am 8. Spieltag bekamen die Zuschauer 36 Treffer (genau vier pro Partie) zu sehen, am 10. Spieltag war es sogar noch ein Tor mehr (4,1 pro Partie). Zum Vergleich: In der gesamten Vorsaison gab es nur einen einzigen Spieltag mit vier oder mehr Treffern pro Partie.

3,2 Tore im Schnitt pro Bundesliga-Spiel

An sechs der bisherigen elf Spieltage lag der Torschnitt bei über drei Treffern pro Partie. Der Schnitt aller Spiele liegt bei 3,2. Das ist für die Bundesliga aber inzwischen schon eher Gewohnheit als Ausnahme. Deutschlands Eliteklasse ist drauf und dran, zum fünften Mal in Folge oberhalb des Drei-Tore-Schnitts zu liegen – das gab es zuletzt in den 1980er Jahren.

Hauptlieferant der Tore ist mal wieder der FC Bayern mit 32 Saisontoren – vom Bundesliga-Rekord nach elf Spieltagen, den die Bayern in der Vorsaison aufstellten (40 Tore), sind sie aber ein gutes Stück entfernt. Auf Rang 2 der torgefährlichsten Mannschaften findet sich Frankfurt mit 24 Treffern, Rang 3 teilen sich der SV Werder Bremen und RB Leipzig mit je 20. Für die Frankfurter Eintracht ist das die zweitbeste Torausbeute nach elf Spieltagen in diesem Jahrtausend – nur 2018/19 waren es hier mehr Treffer (26), Bremen war zuletzt vor elf Jahren so torgefährlich (2011/12, ebenfalls 20 Treffer).

Ein XXL-Titelkampf und Tore am Fließband - diese Bundesliga-Saison darf gerne genau so spannend und spektakulär weitergehen.