Sieht sich noch nicht auf einer Höhe mit Bayern-Star Robert Lewandowski: Leipzigs Angreifer Timo Werner - © Alexander Scheuber/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images
Sieht sich noch nicht auf einer Höhe mit Bayern-Star Robert Lewandowski: Leipzigs Angreifer Timo Werner - © Alexander Scheuber/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images
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Das große Vorbild fest im Blick: Timo Werner auf Robert Lewandowskis Spuren

Timo Werner sieht sich noch nicht auf demselben Niveau wie Bayern-Torjäger Robert Lewandowski. Dabei ist der Angreifer von RB Leipzig dem polnischen Weltklassestürmer in der Torjägerliste direkt auf den Fersen – im Titelrennen könnten die Sachsen den Rekordmeister schon in diesem Jahr überflügeln.

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Irgendwann einmal, so träumt Timo Werner, will er wie Robert Lewandowski sein. Obwohl RB Leipzigs Goalgetter dem Star des FC Bayern München ein erbittertes Rennen um die Torjägerkanone in der Bundesliga liefert, übt er sich in Demut. Ein paar Jahre werde es mit Sicherheit noch dauern: Dann, mit 27 oder 28, möchte er "auf der Ebene sein wie Lewandowski", sagte Werner im "Bild"-Interview. Dennoch kann der Nationalstürmer den Polen schon in dieser Saison übertrumpfen. Nicht nur in der Torschützenliste, auch falls die Sachsen Meister werden.

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Aber bei dem Thema ist Werner, der schon 18 Bundesligatore - und damit nur eines weniger als Lewandowski - auf dem Konto hat, zurückhaltend. "Wir werden schnell sehen, wie unsere Chancen sind. Allerdings müssen wir auch gegen die vermeintlich schwächeren Gegner die nötigen Punkte sammeln", sagte der 23-Jährige. Als Star-Spieler des Herbstmeisters könnte er durchaus forscher sein, schließlich liegen die Bayern als Dritter vier Punkte zurück.

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Vor dem Rückrundenstart am Samstag gegen den 1. FC Union Berlin, einen dieser schwächeren Gegner, lebt Werner die Marschrichtung seines Trainers Julian Nagelsmann vor: akribisch arbeiten und bescheiden bleiben. Schon im Trainingslager war der Coach stark bemüht, die hohen Erwartungen an sein Team klein zu halten. "Wir müssen uns entwickeln. Aktuell sind wir noch nicht gut genug, um Meister zu werden", hatte Nagelsmann gesagt. Da ist vielleicht sogar etwas dran.

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Von den Top-Clubs der Liga hat RB Leipzig in der Hinrunde nur Borussia Mönchengladbach geschlagen, Remis gegen den FC Bayern und Borussia Dortmund geholt und eine Heimniederlage gegen den FC Schalke 04 erlitten. In großen Spielen sind die Leipziger also verwundbar und schon am 9. Februar, dem vierten Spieltag der Rückrunde, kommt es zum Spitzenspiel in München. "Das wird ein ganz entscheidendes Spiel. Ich glaube schon, dass Leipzig seine Punkte bis zum Ende holen wird. Aber am Ende wird es an uns selber liegen, ob wir es schaffen, unsere Punkte zu holen", sagte Bayerns Joshua Kimmich.

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Damit anfangen kann der Rekordmeister gleich am Sonntag bei Hertha BSC und seinem ehemaligen Trainer Jürgen Klinsmann. Einen Ausrutscher darf sich der Rekordmeister in der Hauptstadt auf keinen Fall erlauben, denn Leipzig weiß solche Patzer zu nutzen. Thomas Müller erinnerte sich: "Wir haben in der Vorrunde zu viele Punkte liegen gelassen, das ist ungewöhnlich. Daher sind wir gefordert", so der Angreifer der Münchener. Helfen dürfte die schnelle Rückkehr von Lewandowski.

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Am Mittwoch stieg er nach seiner Leisten-OP wieder ins Mannschaftstraining ein und ist für Berlin fest eingeplant. Die 30 Tore, die Lewandowski in drei Wettbewerben bislang erzielt hat, sind ihm nicht genug. "Ich habe die Messlatte hoch gelegt – aber ich will sie übertreffen", sagte er Sport Bild. Die Konkurrenz ist beeindruckt. "Das ist das Niveau von Messi und Ronaldo. Da muss man einfach auch anerkennen, dass er der Beste ist", sagte Werner. Doch wer ist am Ende der Saison das beste Team?