Gegründet 1921 als Universitätsmannschaft von einem Mathematikprofessor durchlief der FC Timisoara aus Rumänien eine äußerst wechselvolle Geschichte.

Der Gegner des VfB Stuttgart in der Qualifikation zur Champions League hat seine Chance, erstmals in die "Königklasse" einzuziehen, dem internationalen Sportgerichtshof CAS zu verdanken.

CAS hebt Punktabzug auf

Weil der Club nach seiner Umbenennung 2008 die violette Vereinsfarbe beibehielt und damit zu viel Nähe zum Vorgängerclub suggerierte, hatten der Weltverband FIFA und Rumäniens Verband FRF Timisoara mit einem Sechs-Punkte-Abzug belegt.

Dieser wurde vom CAS erst am 11. Juni 2009 wieder aufgehoben, wodurch der Verein Platz zwei in der Divizia A belegte und damit in die dritte Qualifikationsrunde der Champions League einsteigen konnte. Dort warf der zweimalige Pokalsieger Rumäniens überraschend UEFA-Cup-Gewinner Schachtjor Donezk raus.

Ex-Stuttgarter Ganea für Timisoara aktiv

Früher war der ehemalige Stuttgarter Ioan Viorel Ganea für Timisoara aktiv, das zwischenzeitlich vom rumänischen Fußball-Idol Gheorghe Hagi trainiert wurde.

Letzter deutscher Gegner im Europapokal war ein Jahr nach dem größten internationalen Vereinserfolg, dem Einzug ins Achtelfinale 1980/81, der 1. FC Lokomotive Leipzig in der Qualifikation zum Europapokal der Pokalsieger. Allerdings kamen die Sachsen nach einem 5:0 und 0:2 weiter.