Mönchengladbach - Thorgan Hazard: 21 Jahre jung und auf schnurgeradem Weg zu einer großen Verstärkung für Borussia Mönchengladbach. Denn der belgische Neuzugang wurde bislang in jedem Pflichtspiel der Borussen eingewechselt - sehr beachtlich angesichts der großen Konkurrenz in der Gladbacher Offensive.

"Ich versuche einfach, in jedem Spiel das Maximum aus mir herauszuholen, das Vertrauen des Trainers zurückzuzahlen und der Mannschaft dabei zu helfen, gute Resultate zu erzielen. Das hat bisher ganz gut geklappt“, bleibt Hazard bescheiden im Gespräch mit "borussia.de“. Zwei Tore gegen Sarajevo - je eines per Freistoß und Elfmeter - zählen ebenfalls zur Erfolgsbilanz des Belgiers in seiner noch jungen Gladbacher Zeit.

Es spricht für die Qualität von Thorgan Hazard, dass ihm die Umstellung von der belgischen Liga zur Bundesliga offenbar so schnell gelingt. "Die Bundesliga ist neben der englischen Premier League aus meiner Sicht die stärkste Liga der Welt. Das Tempo ist höher, die Taktik spielt eine größere Rolle und auch physisch wird man stärker gefordert als in Belgien“, meint Hazard, der zuletzt für den SV Zulte-Waregem stürmte.

"Unbedingt den ersten Sieg einfahren"

Logisch, dass Hazard jetzt auch auf seinen ersten Startelf-Einsatz brennt. Samstag, beim Heimspiel gegen Schalke, wäre die nächste Gelegenheit, aber Hazard ist Realist genug: "Am Ende entscheidet der Trainer.“ Der Trainer der belgischen Nationalmannschaft hatte Thorgan Hazard zwar für das Länderspiel gegen Australien in der Vorwoche nominiert, doch der zweite Einsatz für Belgien blieb dem Bruder von Chelsea-Star Eden Hazard vorerst verwehrt.

Jetzt zählt nur das Schalke-Topspiel und das Ziel des jungen Belgiers ist eindeutig: "Die zwei Unentschieden zum Start waren nicht schlecht, besonders das Auswärtsspiel in Freiburg war sehr schwer. Jetzt wollen wir unbedingt den ersten Sieg in der Bundesliga einfahren.“