Thorgan Hazard (r.) hat schnell gemerkt, dass "in der Bundesliga jeder Spieler 90 Minuten in Bewegung" ist
Thorgan Hazard (r.) hat schnell gemerkt, dass "in der Bundesliga jeder Spieler 90 Minuten in Bewegung" ist
Bundesliga

Hazard: "Bundesliga bedeutet eine große Umstellung"

Mönchengladbach - Im 2. Teil des Interviews mit bundesliga.de spricht Thorgan Hazard über die Bundesliga und die fußballverrückte Familie Hazard.

Zwischenfazit? Ich bin zufrieden!

bundesliga.de: Gibt es etwas typisch Belgisches, das Sie dennoch vermissen?

Hazard: Fritten!

bundesliga.de: Pommes frites? Die gibt es in Deutschland doch auch...

Hazard: Ja, das stimmt schon. Aber ich möchte doch gute Fritten (lacht)...

bundesliga.de: Okay, die Umstellung bei der Ernährung macht noch Probleme, wie aber haben Sie die sportliche Situation bisher wahrgenommen?

Hazard: Die physische Intensität ist in der Bundesliga eine ganz andere als etwa in Belgien. Anfangs hat das für mich eine große Umstellung bedeutet. Hier werden im Spiel, aber auch in den Trainingseinheiten höhere Anforderungen gestellt als das in der Jupiler League der Fall ist. In der Bundesliga ist jeder Spieler 90 Minuten in Bewegung, muss nach vorne, aber auch nach hinten arbeiten. Ich glaube dennoch, dass ich mich mittlerweile gut daran gewöhnt habe. Sehr beeindruckt bin ich übrigens auch von den tollen Stadien in Deutschland. Hier scheint wirklich nahezu jede Partie ausverkauft zu sein.

bundesliga.de: Wie fällt Ihr Zwischenfazit nach vier Monaten Borussia und Bundesliga aus?

Hazard: In Belgien hatte ich in der Liga viel mehr Einsatzzeit als bisher hier. Trotzdem bin ich zufrieden. Denn ich habe meine Spiele in der Europa League und im Pokal bekommen und habe dort auch schon getroffen.

bundesliga.de: Von Ihrem Bruder Eden, der bei Chelsea spielt,  wissen Sie viel über die Premier League; ist die Bundesliga mittlerweile vorbei gezogen?

Hazard: Diese beiden Ligen sind die besten in der Welt. Die Bundesliga hat in den vergangenen Jahren enorm aufgeholt und es ist gut möglich, dass sie mit der Zeit zur Premier League aufschließt. Trotzdem bleibt die Premier League für mich etwas ganz Besonderes.

"Wir bleiben auf dem Teppich"