Zusammenfassung

  • 13 Spieler waren am Wochenende nach Einwechslung erfolgreich - Rekord!

  • Marius Wolf lobt Paco Alcacer: "Mit ihm kannst du zocken!"

  • Bremen-Trainer Florian Kohfeldt zieht mit Otto Rehhagel gleich.

Köln - Die Joker glänzen in der Bundesliga, Paco Alcacer feiert einen Top-Einstand und zwei Bayern-Stars erreichen besondere Marken - das sind die Themen des 3. Spieltags.

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1) Spieltag der Joker

Die Bundesliga-Trainer hatten an diesem Wochenende ein gutes Händchen bei ihren Einwechslungen. Insgesamt 13 Spieler trafen, die zu Spielbeginn noch auf der Bank gesessen hatten: Paco Alcacer, James Rodriguez, Reiss Nelson, Dodi Lukebakio, Admir Mehmedi, Yunus Malli, Patrick Herrmann, Breel Embolo, Virgil Misidjan, Luca Waldschmidt, Dong-Won Ji, Anthony Ujah und Alexandru Maxim waren erfolgreich. Beim 2:1-Sieg des 1. FSV Mainz 05 gegen den FC Augsburg wurden gleich alle drei Tore von Jokern erzielt.

So viele Jokertore gab es noch nie zuvor an einem Bundesliga-Spieltag. Damit erhält dieses Wochenende einen besonderen Platz in den Geschichtsbüchern.

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Maxim trifft als Einwechselspieler zum entscheidenden 2:1 für Mainz © imago / Jan Huebner

2) Top-Einstand für Alcacer

Lange hat Borussia Dortmund nach einem Angreifer gesucht, in Paco Alcacer wurde der neue Mann kurz vor Schließung des Transferfensters gefunden. Der Spanier hat gleich bei seinem ersten Einsatz gezeigt, warum der BVB ihn vom FC Barcelona ausgeliehen hat. Zunächst leitete er das 2:1 von Marius Wolf mit einem starken Steilpass auf Jadon Sancho ein. Das entscheidende 3:1 erzielte er mit einem sehenswerten Fernschuss selbst.

Wolf sagte über seinen neuen Kollegen nachher: "Mit ihm kannst du Spaß haben, mit ihm kannst du zocken. Ich denke, er wird uns noch viel Freude bereiten." Und Sportdirektor Michael Zorc lobte: "Man sieht, dass er Fußball versteht und mit der Mannschaft kombinieren kann."

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Paco Alcacer freut sich über sein erstes Bundesliga-Tor © imago / Nordphoto

3) Besondere Marken für die FCB-Stars

Drei Spiele, drei Siege. Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München ist perfekt in die neue Spielzeit gestartet. Beim jüngsten 3:1-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen erreichten mehrere Bayern-Stars besondere Marken. Torhüter Manuel Neuer etwa feierte seinen 150. Sieg im 193. Spiel. So schnell erreichte noch kein anderer Bundesliga-Profi diese Zahl.

Neuers Kollege Arjen Robben könnte diesen Wert in der kommenden Woche egalisieren. Er steht bei 149 Siegen in 192 Spielen. Der Niederländer erzielte gegen Leverkusen auf spektakuläre Art mit einem Volleyschuss seinen 140. Pflichtspieltreffer für die Bayern.

Angreifer Robert Lewandowski bleib diesmal ohne Torerfolg. Doch auch für ihn gab es etwas zu feiern. Der 30-Jährige absolvierte sein 200. Pflichtspiel im Trikot des FCB.

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4) Starker Gladbach-Start

Im Samstagabendspiel des 3. Spieltags gelang Borussia Mönchengladbach ein 2:1-Erfolg gegen den FC Schalke 04. Die Fohlenelf holte somit sieben Punkte aus den ersten drei Bundesliga-Spielen, das hatte es zuletzt vor sieben Jahren in der ersten vollständigen Saison unter Lucien Favre gegeben. Gladbach ist saisonübergreifend seit sieben Heimspielen ungeschlagen, gewannen sogar die letzten fünf davon.

Matthias Ginter lenkte das Spiel mit seinem Kopfballtreffer nach drei Minuten früh in Gladbacher Richtung. Patrick Herrmann legte in der Schlussphase das 2:0 nach (76.). Der sehenswerte Anschlusstreffer von Breel Embolo (90.+3) kam zu spät für Schalke, das nach drei Spielen noch keinen Punkt aufzuweisen hat.

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Matthias Ginter köpft zum 1:0 für Gladbach ein © imago / Nordphoto

5) Kohfeldt holt Rehhagel ein

Der SV Werder Bremen sah am Sonntagnachmittag im Spiel gegen den Aufsteiger 1. FC Nürnberg lange wie der sichere Sieger aus, nachdem Maximilian Eggestein nach 26 Minuten zum 1:0 getroffen hatte, doch Nürnbergs Neuzugang Virgil Misidjan konnte in der Nachspielzeit noch ausgleichen.

Für Werder-Trainer Florian Kohfeldt brachte das Remis trotzdem einen Erfolg mit sich. Er konnte mit Trainerlegende Otto Rehhagel gleichziehen. Der schaffte es 1981, ligaübergreifend keines seiner ersten 14 Heimspiele mit Bremen zu verlieren. Kohfeldt ist nun das gleiche Kunststück geglückt. Gelingt Werder auch am 5. Spieltag zuhause gegen Hertha BSC mindestens ein Unentschieden, ist Kohfeldt der alleinige Rekordhalter.

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Florian Kohfeldt hat Bremen zu einer Heimmacht geformt
Florian Kohfeldt hat Bremen zu einer Heimmacht geformt © gettyimages / Martin Rose