München - Die Schulterklopfer mussten kommen, nach so einem Auftritt: "Was der Marc gezeigt hat, war überragend. Er hat bewiesen, dass er Spiele entscheiden kann", lobte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl Fohlen-Schlussmann Marc-Andre ter Stegen nach dem gegen Borussia Dortmund. Es war ein ereignisvoller und erfolgreicher Arbeitstag für den Keeper.

"Dieser ter Stegen hatte immer noch die Hände dazwischen", äußerte sich BVB-Trainer Jürgen Klopp nach dem Spiel schon fast verzweifelt. Es ist in der Tat nicht kühn zu behaupten, dass der U21-Torwart den größten Anteil an dem 2:0-Heimsieg der Fohlen hatte. Das sahen auch die bundesliga.de-User so und wählten den gebürtigen Mönchengladbacher mit überwältigenden 54,21 Prozent zum "Spieler des 8. Spieltags".

Ter Stegen: "Bälle zu halten, ist doch auch mein Job"



Während das Tor der Hausherren unter Dauerbeschuss stand, blieb ter Stegen standhaft. Alle acht Torschüsse auf seinen Kasten wehrte der 21-Jährige sehenswert ab und sorgte damit für Sorgenfalten auf der BVB-Stirn. Er selbst vermochte seine Glanzleistung gar nicht so hoch zu hängen: "Die Mannschaft hat defensiv gut gearbeitet, gar nicht so viele gefährliche Situationen zugelassen. Und ich habe dann gehalten, was auf mein Tor kam - aber das ist doch auch mein Job."

Auf den zweiten Rang wählten die User mit 23,31 Prozent Dreifach-Torschütze Pierre-Michel Lasogga. Beim Gastspiel in Nürnberg bewies der von Hertha BSC ausgliehene Knipser Spielfreude und Instinkt. Innerhalb von acht Minuten erzielte der gebürtige Gelsenkirchener erstmals in seiner Karriere einen lupenreinen Hattrick.

Leno hält den Punkt gegen die Bayern fest



Den dritten Platz ergatterte wiederum ein Torwart. Leverkusens Bernd Leno erhielt 10,74 Prozent der Stimmen für seine Paraden gegen den FC Bayern. Ihm ist es zu verdanken, dass die Werkself überhaupt noch einen Punkt gegen den dominierenden Rekordmeister mitnehmen konnte.

Auf dem vierten Platz (5,48 Prozent) landete Schalkes Doppeltorschütze Adam Szalai, den fünften Rang (3,57 Prozent) belegt der Braunschweiger Karim Bellarabi und Sechster wurde HSV-Kapitän Rafael van der Vaart (2,69 Prozent).