Heidelberg - "Nichts gebrochen" - das ist die positive Nachricht aus der Heidelberger Atos-Klinik, in die sich Sven Bender direkt nach seiner verletzungsbedingten Auswechselung beim Bundesligaspiel des BVB in Sinsheim begeben hat.

Nach einem unabsichtlichen "Knie-Check" des Hoffenheimers Andreas Beck hatte Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun die linke Schulter des Borussen noch am Spielfeldrand einrenken können.

Die unmittelbar darauf vorgenommene Röntgenuntersuchung in Heidelberg brachte eine Teil-Entwarnung für Bender: Der Knochen ist nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Anfang kommender Woche kann Dr. Braun eine Kernspin-Untersuchung vornehmen, um festzustellen, ob keines der Bänder im Schultergelenk überdehnt oder gerissen ist. Im günstigsten Fall kann der Mittelfeldspieler dann in zwei bis drei Wochen wieder spielen.

Passiert war die Verletzung kurz vor der Halbzeitpause. Bei einem Zweikampf war Bender zu Boden gegangen, der von hinten kommende Beck prallte in vollem Tempo mit seinem Knie gegen Benders Schulter.