München - Nach dem Weihnachtsurlaub haben die ersten Vereine das Training bereits wieder aufgenommen. So starteten unter anderem Kaiserslautern, der SC Freiburg und der VfB Stuttgart in die Vorbereitung auf die Rückrunde.

Die erste Trainingseinheit auf dem Platz wird der 1. FSV Mainz 05 dagegen erst am Mittwoch auf dem Trainingsplatz am Bruchwegstadion absolvieren - dafür aber mit einem Rückkehrer. Adam Szalai steigt dann offiziell wieder ins Mannschaftstraining des 1. FSV Mainz 05 ein.

Allagui beim Afrika-Cup

Der Angreifer hatte sich Ende Januar des vergangenen Jahres schwer am Knie verletzt und seitdem am Comeback gearbeitet.
Nicht am Laktattest teilnehmen werden Bo Svensson (Kreuzbandriss), Andreas Ivanschitz (Innenbanddehnung im Knie) und Sami Allagui, der sich mit der tunesischen Nationalmannschaft bereits auf den am 21. Januar beginnenden Afrika-Cup in Gabun und Äquatorialguinea vorbereitet.

Der 1. FC Kaiserslautern hat die Vorbereitung auf die Rückrunde bereits mit zwei Neuzugängen aufgenommen. Beim ersten Training am Montag begrüßte Trainer Marco Kurz sowohl die dänische Sturm-Leihgabe Nicolai Jörgensen (Bayer Leverkusen) als auch den polnischen U-20-Nationalspieler Jakub Swierczok, der vom Zweitligisten Polonia Bytom gekommen war.

Im Kampf um den Klassenerhalt soll das Duo bei den Pfälzern für mehr Durchschlagskraft sorgen. In der Hinrunde hatten die "Roten Teufel", die am Freitag ins Trainingslager im spanischen Lomas de Campoamor aufbrechen, nur 13 Tore erzielt - der niedrigste Wert der Bundesliga.

Aufgalopp im Breisgau

Auch beim SC Freiburg hat die Vorbereitung bereits begonnen. Unter der Leitung des neuen Cheftrainers Christian Streich und ohne den aussortierten Kapitän Heiko Butscher hat das Schlusslicht eine erste Trainingseinheit absolviert.

Davor hatte sich der neue Coach, der das Amt erst in der vergangenen Woche von Marcus Sorg übernommen hatte, rund 30 Minuten mit der Mannschaft zusammengesetzt und das Team in einer Ansprache auf die "Mission Klassenerhalt" eingeschworen. Am Mittwoch brechen die Breisgauern dann ins Trainingslager in Rota (Spanien) auf.

Stuttgart mit Neuzugang Sakai

Mit dem japanischen Neuzugang Gotoku Sakai hat der VfB Stuttgart die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Fußball-Bundesliga aufgenommen. "Die zehn Tage Pause waren gut, um etwas abzuschalten, aber kurz genug, um nicht zu viel körperliche Substanz zu verlieren und deshalb ganz angenehm", sagte Trainer Bruno Labbadia, der auf Arthur Boka, Mahmadou Bah und Ibrahima Traore verzichten musste. Die drei Profis bereiten sich mit ihren Heimatländern schon auf den Afrika Cup in Gabun und Äquatorialguinea (21. Januar bis 12. Februar) vor.

Ins Trainingslager nach Belek/Türkei (4. bis 13. Januar) wird Labbadia mit 27 Profis reisen. "Mit dem Trainingslager wollen wir den Grundstock für eine gute Rückrunde legen. In der Vorrunde haben wir die Vorbereitung ganz gut hinbekommen und einen guten Start hingelegt. Wir wissen, dass wir auch dieses Mal vom ersten Tag an voll da sein müssen", meinte Labbadia: "Wir sind in der Lage erneut eine gute Rückrunde zu spielen, dafür müssen wir als Team funktionieren. Wichtig ist es, weiter an der Stabilität zu arbeiten. Wenn wir dies besser hinbekommen am Ende der Vorrunde, dann ist vieles möglich."

Ob noch ein weiterer Neuzugang nach Gotoku Sakai folgen wird, ließ der Coach offen: "Wir werden nur etwas machen, wenn es wirklich passt. Ein weiterer Transfer wäre auch ein Vorgriff auf den Sommer. Wenn wir das Gefühl haben, dass uns dieses Puzzleteil fehlt, dann sind wir in der Lage auch zu handeln."

Ab in den Süden? Nicht für Hoffenheim

Die Profis von 1899 Hoffenheim fanden sich ebenfalls am Dienstag erstmals zum gemeinsamen Training nach den Weihnachtsferien auf dem Trainingsgelände in Zuzenhausen ein. Mit dabei die beiden Neuzugänge Stefan Thesker und Sandro Wieser.

Aufgrund der milden Temperaturen sah sich Trainer Holger Stanislawski in seiner Entscheidung bestätigt und sagte: "Wir haben alles richtig gemacht. Die Bedingungen sind optimal, es ist nicht kalt und das bisschen Regen stört uns nicht."