Zusammenfassung

  • Bremen verlor keins der zwölf Bundesliga-Heimspiele unter Florian Kohfeldt (sechs Siege, sechs Unentschieden); für Werder ist das die längste Erfolgsserie seit über zwölf Jahren
  • Bayer Leverkusen holte diese Saison auswärts genauso viele Punkte (26) wie in den Heimspielen
  • Leverkusen ist seit vier Pflichtspielen ohne Sieg und holte aus den letzten drei Bundesliga-Spielen nur einen Punkt

Köln - Bayer Leverkusen hat den Sprung auf Rang vier der Tabelle verpasst. Das Team von Trainer Heiko Herrlich kam nicht über ein 0:0 bei SV Werder Bremen hinaus. Die Hanseaten bleiben nach einer chancenarmen Partie zum zwölften Mal unter Trainer Florian Kohfeldt vor eigenem Publikum ungeschlagen.

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Vor dem Anpfiff der Partie war es an der Weser höchst emotional zugegangen. Der im Sommer wechselnde Kapitän Zlatko Junuzovic lief mit seinem kleinen Sohn Clemens auf dem Arm ins mit 41.000 Zuschauern  gefüllte Weserstadion und erhielt reichlich warme Worte und viel Applaus für seine mehr als sechs Jahre an der Weser.

Kevin Volland scheitert am starken Werder-Keeper Jiri Pavlenka
Kevin Volland scheitert am starken Werder-Keeper Jiri Pavlenka © gettyimages / Thomas Starke/Bongarts/

Werder nahm die positive Stimmung zu Beginn mit und präsentierte sich druckvoll. Max Kruse legte die Rolle als zentraler Stürmer flexibel aus und tauchte auch weit hinten als Anspielstation auf. Junuzovic und Thomas Delaney stießen dafür aus dem Mittelfeld hin und wieder bis zum Strafraum vor. Doch in Tornähe fehlte den Grün-Weißen in den ersten 45 Minuten jegliche Durchschlagskraft.

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"Das war ein Tag, an dem nicht viel ging. Aber wir haben das 0:0 gehalten und damit die Heimserie aufrecht erhalten." Florian Kohfeldt

Bei Bayer war Leon Bailey zunächst ein Aktivposten, verkörperte aber auch die fehlende Präzision im ersten Durchgang. Der 20-Jährige dribbelte sich immer wieder fest oder schlug unpräzise Flanken. Wirklich gefährlich wurde es erst bei einem Fallrückzieher von Julian Brandt, doch der Nationalspieler scheiterte an Jiri Pavlenka im Werder-Tor (31.).

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"Der Moment in der Kurve war besonders für mich." Zlatko Junuzovic

Nach dem Wechsel agierte Leverkusen mit verbesserter Körpersprache und kam durch Kai Havertz zur bis dato besten Chance (50.). Wer nun auf häufigere Attacken der Leverkusener gehofft hatte, sah sich getäuscht. Aber auch Werder gelang im Sturm wenig.

SID

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Spieler des Spiels: Zlatko Junuzovic

Zlatko Junuzovic legte in seinem letzten Heimspiel im Trikot des SV Werder Bremen starke 11,6 Kilometer zurück, war an der Hälfte der vier Bremer Torschüsse beteiligt (einen abgegeben, einen vorgelegt) und schlug auf dem Platz die meisten Flanken aus dem Spiel (vier).

Bilder des Spiels

Letztes Werder-Heimspiel für Zlatko Junuzovic, der hier Chares Aranguiz verfolgt.
Letztes Werder-Heimspiel für Zlatko Junuzovic, der hier Chares Aranguiz verfolgt. © gettyimages / Thomas Starke/Bongarts
Viele Zweimäpfe im Mittelspiel bestimmen in der ersten Hälfte die Partie. Hier Kai Havertz gegen Florian Kainz.
Viele Zweimäpfe im Mittelspiel bestimmen in der ersten Hälfte die Partie. Hier Kai Havertz gegen Florian Kainz. © gettyimages / Thomas Starke