Südkorea im Porträt

Geschichte des Fußballs in Südkorea:

Die Geschichtsschreiber haben relativ zeit- und ortsgenau dokumentiert, wie und wann der Fußball südkoreanischen Boden erreicht hat. Zwar gab es schon zur Zeit der "Drei Königreiche" ein ähnliches Ballspiel, doch die Besatzung des britischen Kriegsschiffes "Flying Fish" soll 1882 in einem Hafen nahe der Stadt Incheon das runde Leder von Bord an Land mitgenommen und zum Zeitvertreib vorgeführt haben. 22 Jahre später nahm die königliche Fremdsprachenschule Fußball in den Lehrplan auf. 1921 wurde erstmals ein landesweiter Wettbewerb ausgetragen. Nach dem Ende der japanischen Besatzung 1948 wurde der Koreanische Fußballverband gegründet. Da war die Sportart schon sehr weit verbreitet. 1983 wurde die erste Profiliga Asiens, die Super-League ins Leben gerufen.

WM-Geschichte:

Star und Trainer:

Heung Min Son lernt schnell. Die Fortschritte, die der Stürmer von Bayer Leverkusen in der Bundesliga macht, setzt er Eins-zu-eins in der Nationalmannschaft um. Und das hat ihn in der Hierarchie bei den "Taeguk Warriors" schnell nach oben katapultiert. Die Südkoreaner rechnen fest mit Sons Toren, der mit seinen noch 21 Jahren der jüngste im WM-Kader der Asiaten ist. Sein Trainer Myung-Bo Hong ist im Land schon jetzt eine Legende. Mit 136 Einsätzen ist er Rekordnationalspieler und war 2002 beim Erfolg Südkoreas bei der Heim-WM Kapitän der Mannschaft. Seit gut einem Jahr ist er Nationaltrainer und verdiente sich zuvor Meriten als Coach der U20 und U23. Hong steht für erfrischenden Fußball und setzt dabei auf junge Kräfte: Nur ein Spieler im WM-Kader ist über 30 Jahre alt.

Bundesliga und Südkorea: