Michael Preetz ist seit dieser Spielzeit neuer Geschäftsführer bei Hertha BSC und beerbte damit den ehemaligen Manager Dieter Hoeneß.

Selbstverständlich begleitete der neue Geschäftsführer Sport die Profimannschaft ins österreichische Sommertrainingslager nach Stegersbach und war täglich auf dem Trainingsgelände vor Ort. Kurz vor der Rückreise nach Berlin sprach hertha.de mit Michael Preetz über die Trainingstage im Burgenland.

Frage: Das Trainingslager naht sich ja langsam dem Ende, welches Fazit ziehen Sie aus den Tagen in Stegersbach?

Michael Preetz: Wir haben wie schon in den letzten Jahren ideale Voraussetzungen gehabt, konnten uns hier wunderbar vorbereiten in einem Hotel mit tollen Trainingsmöglichkeiten. Wir haben auch sehr schönes Wetter gehabt, die Mannschaft konnte hier die optimal körperlichen Grundlagen für eine lange Saison legen. Ich glaube wir können, mit der kleinen Ausnahme der schweren Verletzung von Fabian Lustenberger, mit dem Trainingslager und mit den Abläufen sehr zufrieden sein.

Frage: Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit der Mannschaft, man merkt die Mannschaft ist ein Team.

Preetz: Ja, das ist genau das, was sie in der letzten Saison ausgezeichnet hat, das wird auch unser Faustpfand für die nächste Saison sein müssen - mit großem Teamgeist die Herausforderungen anzunehmen. Die Truppe ist sehr homogen, die beiden Neuzugänge Christoph Janker und Artur Wichniarek wurden sehr gut aufgenommen und sind schon gut integriert - das hat rundum Spaß gemacht hier.

Frage: Es ist ja auch das erste Trainingslager in Ihrer neuen Funktion, erläutern Sie bitte kurz, was bisher die größten Veränderungen für Sie waren.

Preetz: Ich habe in diesem Jahr alles viel intensiver als in den letzten Jahren wahrgenommen, insbesondere auch die Intensität in zahlreichen Gesprächen am Telefon. Natürlich bin ich hier auch jeden Tag in Kontakt mit unserem Chefscout Rudi Wojtowicz auf der Suche nach Neuverpflichtungen für unsere Mannschaft, die uns sportlich weiterbringen und auch in unsere wirtschaftliche Rahmenplanung passen. Diese zehn Tage sind für mich fast wie im Flug vergangen, da sie so wahnsinnig intensiv waren.

Frage: Sie haben das Thema Neuverpflichtungen gerade angesprochen. Wo besteht dort aktuell noch besonderer Bedarf, ein Innenverteidiger spielt ja zurzeit auf Probe vor. Können Sie den Stand der Dinge kurz erläutern?

Preetz: Ja, wir haben Nemanja Pecjinovic hier getestet und er hat einen ordentlichen Eindruck hinterlassen. Wir sind jetzt dabei zu schauen, ob er am Ende dann auch wirklich die erhoffte Verstärkung für uns sein kann und ob er in den finanziellen Rahmen passt. Neben einem Innenverteidiger suchen wir auch noch nach einer Verstärkung für das Mittelfeld.

Das vollständige Interview finden Sie auf der Webseite von Hertha BSC.



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