Köln - Nach überstandener Muskelverletzung feierte Stürmer Milivoje Novakovic im Testspiel gegen Hannover 96 sein Comeback für den 1. FC Köln und hofft auf einen Einsatz beim ersten Spiel der Rückrunde gegen den VfL Wolfsburg. Auch bei Lukas Podolski bestehen Chancen auf einen Einsatz in Wolfsburg.

Seit dem achten Spieltag stand Milivoje Novakovic nicht mehr für den 1. FC Köln auf dem Platz. Aufgrund von muskulären Problemen musste der Slowene, dem zuvor in sieben Partien zwei Tore gelungen waren, anschließend die gesamte Hinrunde pausieren. Beim 1:1 im Testspiel gegen Hannover 96 feierte der 32-Jährige sein Comeback und zeigte über 60 Minuten eine ansprechende Leistung.

"Glücklich, wieder dabei zu sein"

"Ich bin sehr froh, wieder auf dem Platz zu stehen. Es war eine schwierige Zeit für mich, und ich bin einfach glücklich, dass ich wieder dabei bin", sagte Novakovic, der sich auf einem guten Weg sieht: "Ich habe keine Beschwerden mehr und fühle mich wohl. Zwar habe ich konditionell und von der Kraft her noch Rückstand, aber den versuche ich jetzt aufzuholen."

Die lange Verletzungspause war für den großgewachsenen Angreifer nicht leicht: "In dieser Phase musste ich mental stark sein. Meine Familie hat mir dabei sehr geholfen. Vor allem über Weihnachten konnte ich abschalten und habe mein Reha-Training zuhause absolviert." Die Leistung der Mannschaft in der Hinrunde bewertet Novakovic insgesamt positiv: "Ich denke, wir haben eine gute Vorrunde gespielt. In der Rückrunde möchte ich der Mannschaft mit meiner Leistung wieder helfen."

Kein Bänderriss bei Podolski

Auch für Lukas Podolski besteht die Chance, zum ersten Rückrundenspieltag gegen den VfL Wolfsburg wieder zur Verfügung zu stehen. Beim Nationalspieler liegt kein Bänderriss oder -anriss vor. Podolski laboriert an einer Verletzung der Haltestruktur für die Strecksehnen im linken Fuß. Nachdem der Nationalspieler zu Beginn des Trainingslagers Einheiten auf dem Fahrrad absolvieren konnte, stieg Podolski am Sonntag wieder ins Lauftraining ein und absolvierte auch am Montag zwei Laufeinheiten.

"Es geht in die richtige Richtung. Sein Körper hat nach den Läufen keine Reaktion gezeigt", erklärte FC-Trainer Stale Solbakken und fügte an: "Lukas ist körperlich fit, er muss aber schmerzfrei sein. Ich habe Vertrauen, dass Lukas selbst weiß, wann er zu einhundert Prozent fit ist und wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann."

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