Im Rahmen der von der DFL Stiftung initiierten Kampagne "Strich durch Vorurteile" stellen alle 36 Vereine und Kapitalgesellschaften der Bundesliga und 2. Bundesliga ein soziales Projekt aus dem Umfeld vor. VfL Wolfsburg hat folgende Initiative ausgewählt:

Die Wolfsburger Freizeitliga ist ein sport- und bewegungspädagogisches Konzept, welches durch die Jugendförderung der Stadt Wolfsburg organisiert und begleitet wird. Erstmals zeichnete sich die Jugendförderung in der Saison 92/93  für die Freizeitliga verantwortlich. Auch in der nunmehr 25. Saison der traditionsreichen Liga steht die Arbeit für junge Menschen und mit jungen Menschen im Vordergrund. Die Teilnehmenden sollen möglichst eigenverantwortlich den Spieltag organisieren und durchführen. Dazu ist ein hohes Maß an Verlässlichkeit notwendig.

Die begleitenden Pädagogen der mobilen offen Kinder- und Jugendarbeit unterstützen bei der Erstellung der Spielpläne, der Tabellen sowie der Torjägerliste. Weiterhin stehen sie zur Konfliktlösung unterstützend zur Seite. Die Hauptverantwortung liegt jedoch bei den Spieler*innen sowie den jugendlichen Schiedsrichter*innen. Besonders kommt die Eigenverantwortung und Partizipation im Freizeitliga-Ausschuss zum Tragen. Hier entscheiden Mannschaftsvertreter*innen nebst Vertreter*innen der Spielleitung und der Organisation in einem offiziellen Gremium eigenständig über Belange der Freizeitliga.

Folgende Handlungsfelder sind Arbeitsschwerpunkte der Wolfsburger Freizeitliga:

  • Integration

  • Inklusion 

  •  Förderung eines gemeinsamen „Wir-Gefühls“ 

  • Gedanken das Fair Plays 

  •  Partizipation 

  • Eigenverantwortlichkeit & Zuverlässigkeit 

  •  Stärkung und Förderung des Selbstwertgefühls 

  • Toleranzverhalten 

  • Wahrnehmung und Einhalten sowie Vertreten von Regularien 

Die Freizeitliga startet traditionell im September und dauert meist bis zum April/Mai des Folgejahres an, wobei in einem 14tägigen Rhythmus gespielt wird. Als Spielstätte dienen die Soccer-Courts im Hygia X-Perience-Park, gegenüber der VW-Arena. Das Teilnehmerfeld ist auf 10 Mannschaften beschränkt, wobei die Altersstruktur in den Teams von 14 - 25 Jahren erlaubt ist.  Besonders attraktiv ist die Freizeitliga durch seine offene „Komm und Geh“-Struktur. Denn eine Teilnahme basiert hier komplett auf Freiwilligkeit. Außerdem sind die Strukturen stets transparent und können jederzeit durch die Wünsche der Jugendlichen angepasst werden, was ein hohes Maß an Identifikation mit dem Konzept schafft. 

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