Fritz Keller übernimmt kommissarisch die Aufgaben des Vorsitzenden des Geschäftsführenden Vorstands beim SC Freiburg.

Der Gesamtvorstand des Sport-Club Freiburg hat am Sonntag, 15. November 2009, Fritz Keller ohne Gegenstimme kommissarisch die Aufgaben des Vorsitzenden des Geschäftsführenden Vorstands übertragen.

"Dienstältestes Mitglied dieses Gremiums"

Damit übernimmt Fritz Keller mit sofortiger Wirkung die satzungsgemäßen Aufgaben von Achim Stocker, der am
1. November nach 37 Jahren im Amt im Alter von 74 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben war. Im Sommer 2010 wird dann die Mitgliederversammlung des SC Freiburg als höchstes Organ über den Vorsitzenden des Geschäftsführenden Vorstands beschließen.

Fritz Keller, geboren am 2. April 1957, ist von Beruf Winzer und Wirt. Er betreibt in Vogtsburg-Oberbergen das Weingut Franz Keller, einen Weinhandel und die beiden Restaurants "Schwarzer Adler" und "Rebstock". Er ist seit 1991 stellvertretender Vorstand des SC Freiburg und damit dienstältestes Mitglied dieses Gremiums.

"Ein Verein mit familiärem Charakter"

"Mit dem Tod von Achim Stocker hat der Verein einen schweren Verlust erlitten, Achim Stocker ist nicht zu ersetzen", so Fritz Keller. "Der Vorstand des SCF möchte gemeinsam und in Kontinuität sein Lebenswerk fortführen und so die Wettbewerbsfähigkeit des Vereins für die Zukunft sichern. Wir werden weiterhin alles daran setzen, den Club finanziell solide und mit starker regionaler Identifikation zu führen", fasst Fritz Keller die gemeinsamen Aufgaben zusammen.

"Ich freue mich darauf, mit den Gremien des Vereins und mit den Mitarbeitern zusammenzuarbeiten. In beiden Bereichen konnten wir uns in den vergangenen Jahren weiter professionalisieren, der SC Freiburg ist sehr gut aufgestellt und bleibt ein Verein mit familiärem Charakter."

"Idee der Nachhaltigkeit"

Dr. Heinrich Breit, stellvertretender Vorstand und Schatzmeister, stellt fest: "Wir haben nach intensiven Gesprächen in der vergangenen Woche eine Lösung erzielt, die getragen ist von dem Gedanken, perspektivisch die Kontinuität im Handeln des Vereins zu wahren."

Martin Weimer, stellvertretender Vorstand, sagt: "Die jetzt getroffene Entscheidung folgt der Idee der Nachhaltigkeit, zu der sich unser Verein stets bekannt hat. In der kommenden Jahreshauptversammlung wird das Votum der Mitglieder entscheiden."