Bremen - Bei Hertha BSC geht man nach dem verkorksten Rückrundenstart hart mit sich ins Gericht. Bremen hingegen freut sich über den Doppelpacker und drei Punkte. Die Stimmen zum Spiel.

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Unser Ziel ist, dominanter zu sein. Wir spielen auch zu Hause immer mutiger. Deshalb haben wir heute hochverdient gewonnen. Aber wir müssen weiter akribisch an uns arbeiten. Franco ist ein kompletter Spieler. Solche Spieler braucht man"

Jos Luhukay (Trainer Hertha BSC): "In der ersten Halbzeit war das Spiel sehr ausgeglichen. Dennoch haben wir es nicht geschafft, über den letzten Pass einen Mitspieler zu erreichen. Am Ende haben wir uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben."

"Ich wollte auf dem Platz bleiben"

Franco Di Santo (Werder Bremen): "Ich bin glücklich, dass die Rückrunde direkt mit zwei Toren für mich beginnt, aber noch wichtiger ist, dass die Mannschaft gewonnen hat. Ich bin sehr glücklich in Bremen, ich mache mir überhaupt keine Gedanken darüber, wer anrufen könnte. Werder Bremen ist ein Traditionsverein. Vielleicht ist es grade nicht der beste Moment, aber wir versuchen die Mannschaft wieder in die Mitte oder weiter nach oben zu bringen - alles andere ist irrelevant."

Davie Selke (Werder Bremen): "Wir haben von der ersten Minute an gebrannt. Wir wissen, dass wir zu Hause stark sind, das haben wir ausgenutzt und am Ende verdient gewonnen. Viktor Skripnik drückt uns seine Spiel-Philosophie auf und wie man sieht, trägt das Früchte."

"Wir machen zu viele einfache Fehler"

Fabian Lustenberger (Kapitän Hertha BSC): "Es hat meistens der letzte Pass und die letzten paar Prozent gefehlt. So ist es schwierig, in der Bundesliga zu gewinnen. Werder Bremen hat letztendlich auch verdient gewonnen."

Thomas Kraft (Torhüter Hertha BSC): "Es geht einfach nicht, dass wir mit so einer Leistung gegen Werder Bremen in die Rückrunde starten. Da kommt noch eine Menge Arbeit auf uns zu. Wir machen zu viele einfache Fehler und haben nach vorne nicht die nötige Durchsetzungskraft. Das fängt bei mir an und hört drum herum auf. Wir müssen uns alle selbstkritisch hinterfragen, warum es nicht funktioniert."