Köln - Ein Teufelskerl im Tor beschäftigt beide Trainer nach dem Spiel VfL Wolfsburg gegen den SC Paderborn. Die Stimmen zum Spiel.

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir sind in erster Linie an Lukas Kruse gescheitert. Wenn man 20 Chancen hat, muss man mehr als ein Tor machen. Dass wir nach dem Spiel gegen Lille wieder eine Klasseleistung geboten haben, bewerte ich hoch. Auf die eine Schiedsrichter-Entscheidung habe ich mit Unverständnis reagiert, aber ich will nicht nachkarten."

Andre Breitenreiter (Trainer SC Paderborn): "Mit der ersten Halbzeit war ich nicht einverstanden, da waren wir zu passiv. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Engagement gezeigt. Unser Torwart Lukas Kruse war überragend, er hat alles gehalten, was man halten kann. Unter dem Strich war es aber ein glücklicher Punkt für uns."

"Ich habe das schlecht gemacht"

Klaus Allofs (Geschäftsführer Sport VfL Wolfsburg): "Wir waren in der ersten Hälfte vollkommen überlegen. Die Schiedsrichter-Entscheidungen, die dann getroffen worden sind, waren schon seltsam."

Bas Dost (VfL Wolfsburg): "Ich habe das bei der Szene in der zweiten Halbzeit schlecht gemacht. Da brauchen wir dann auch nicht über einen Elfmeter zu diskutieren."

"Haben uns den Punkt hier verdient"

Stefan Kutschke: "In der zweiten Hälfte haben wir uns gegen die drohende Niederlage gewehrt, haben zu unserem Spiel gefunden und die Zweikämpfe angenommen. Deshalb haben auch nicht ganz unverdient einen Punkt mitgenommen."

Uwe Hünemeier: "Wir haben zunächst überhaupt nicht ins Spiel gefunden, dann in der Halbzeit Klartext geredet und sind danach ganz anders aufgetreten. Wir hatten mit Lukas Kruse einen überragenden Torhüter, und haben mit ein bisschen Glück den wichtigen Punkt geholt."

Lukas Kruse (alle SC Paderborn): "Die erste Halbzeit war bescheiden und wir hatten Glück, dass es zur Pause nur 1:0 für Wolfsburg stand. Die zweite Hälfte war dann deutlich besser. Wir sind mit unserer Systemumstellung besser zurecht gekommen und haben uns den Punkt hier dann auch verdient."