Wolfsburg - Während Thomas Schaaf mit dem 2:2 gut leben kann, ist Dieter Hecking mit dem Ergebnis nicht einverstanden.

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Ich bin nicht zufrieden. Wenn du das 2:1 machst, musst du so clever sein und das Spiel über die Runden bringen. Wir haben noch viel zu arbeiten und wir hätten gerne mehr gehabt als einen Punkt. Wenn wir uns so viele Fehler erlauben, dann wird es schwierig."

Thomas Schaaf (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir sind sehr zufrieden. Zum einen mit der Leistung, zum anderen mit dem Punkt. Die Mannschaft hat sehr diszipliniert agiert und es Wolfsburg schwer gemacht. Wir haben Wolfsburg nicht den Raum gegeben. Was Ordnung und Disziplin angeht, war das vorbildlich."

Naldo (VfL Wolfsburg): "Das war nicht so einfach. Das 2:2-Unentschieden ist nicht genug. Normalerweise müssen wir zu Hause gewinnen. Wir führen 1:0, das erste Gegentor nach der Flanke ist zu einfach. Dann macht Maxi ein schönes Tor und es fehlen eigentlich nur noch die letzten sieben Minuten. Da müssen wir hochkonzentriert sein. Aber wir verhindern die Flanke nicht und Kadlec steht völlig frei. Das ist sehr ärgerlich."

Sebastian Jung (VfL Wolfsburg): "Wir haben in der zweiten Halbzeit bis zu unserem Führungstor sehr ordentlich gespielt und hatten das Spiel im Griff. Danach haben wir ein bisschen den Faden verloren und Frankfurt ins Spiel kommen lassen. Die erste Halbzeit entspricht gar nicht unseren Ansprüchen, da haben wir nicht gut gespielt."

Nicklas Bendtner (VfL Wolfsburg): "Ich habe mich sehr gefreut, dass ich ein paar Einsatzminuten bekommen habe. Ich habe die letzten zwei Wochen sehr hart gearbeitet um meine Mitspieler kennenzulernen und unsere Spielweise zu verinnerlichen. Natürlich bin ich von dem Ergebnis sehr enttäuscht. Dass wir das zweite Tor bekommen und das dritte nicht machen, ist schon sehr schade. Solche Spiele müssen wir zu Hause gewinnen, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen."

Marco Russ (Eintracht Frankfurt): "Wir geben immer Vollgas. Sind zwei Mal einem Rückstand hinterher gelaufen und haben ihn zwei Mal egalisiert. Das macht das Team zurzeit einfach aus. Wir stecken nicht auf."

Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt): "Wenn man den Spielverlauf sieht, bin ich zufrieden mit dem Ergebnis. Wir hatten Chancen gehabt, das Spiel zu gewinnen, aber können das Spiel kurz vor Schluss doch noch verlieren. Beim ersten Gegentor bin ich gefallen wie eine Bahnschranke. Das geht klar auf meine Kappe. Das darf nicht passieren. Daher ein Danke an meine Mannschaft."