Köln - Nach dem perfekten Jahresabschluss lobte Coach Dieter Hecking vor allem die Einstellung seiner Mannschaft. Beim FC hadert man hingegen ein wenig mit dem Glück. Die Stimmen zum Spiel VfL Wolfsburg - 1. FC Köln.

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Es war ein Spiel des Willens. Man hat gesehen, dass wir am Maximum angekommen waren. Es war gegen eine so disziplinierte Mannschaft wie den 1. FC Köln unangenehm. Wir mussten lange warten, der Standard hat uns wieder einmal gerettet. Aber ich glaube, das haben wir uns verdient."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Wir wollten hinten tief verteidigen und dann durch schnelle Konter zu unseren Chancen kommen. Das hat einigermaßen funktioniert, aber gegen einen solchen Gegner wie Wolfsburg kann das Spiel immer kippen."

"Freue mich auf die Pause und den Urlaub"

Bas Dost (VfL Wolfsburg): "Jeder war müde, viele Spieler haben viel gespielt. Und am Ende hat Naldo ein super Tor geschossen. In der Sommerpause war ich verletzt und hatte keinen Urlaub, deshalb freue ich mich jetzt schon auf die Pause und den Urlaub."

"Man kann nicht alles verteidigen

Dominic Maroh (1. FC Köln): "Man kann nicht alles verteidigen gegen eine Mannschaft, die so top besetzt ist. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber dafür können wir uns nichts kaufen. 19 Punkte in der Hinrunde - das ist für einen Aufsteiger okay. Wenn wir so weiterarbeiten, ist mir vor der Rückrunde nicht bange"

Timo Horn (1. FC Köln): "Mit ein bisschen Glück hätten wir einen Punkt verdient gehabt. Wir haben alles gegeben, vom Einsatz kann man uns keinen Vorwurf machen“