Köln - Huub Stevens erinnert sich an seinen Ruf als "Knurrer von Kerkrade" und äußert sich höchst unzufrieden. André Breitenreiter ist wesentlich entspannter. Die Stimmen zum Spiel VfB Stuttgart - SC Paderborn.

Huub Stevens (Trainer VfB Stuttgart): "Was wir heute geleistet haben, ist nicht zum Lachen. So kann man ein Spiel nicht gewinnen. Ich hatte nicht erwartet, dass der Gegner aggressiver ist als wir. Deshalb bin ich glücklich mit dem 0:0. Es ist unglaublich, dass ich das sagen muss".

André Breitenreiter (SC Paderborn 07): "Wir haben ein erfolgreiches Jahr mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Meine Mannschaft hatte viel Ballbesitz und war in den Zweikämpfen sehr präsent. Nach vorn hat uns zwar etwas die Durchschlagskraft gefehlt. Dennoch ist der Punkt für uns hochverdient. Auf das Gesamtergebnis der Hinrunde können wir sehr stolz sein".

"Wir fahren zufrieden nach Hause"

Marvin Bakalorz (SC Paderborn): "Wir waren die bessere Mannschaft, uns hat nur vorne in der Offensive die Durchschlagskraft gefehlt. Wir fahren auf jeden Fall zufrieden nach Hause." 

Daniel Brückner (SC Paderborn):"Das war eine kämpferisch starke Leistung von uns. Wir haben zu Null gespielt, was wichtig war. Insgesamt haben wir eine super Hinrunde gespielt und können stolz darauf sein."

Patrick Ziegler (SC Paderborn): "Nach vorne hat uns in der zweiten Hälfte ein bisschen der letzte Punch gefehlt. Aber wir sind mit dem 0:0 zufrieden. Wir haben nun 19 Punkte, und das ist super."

Florian Klein (SC Paderborn): "Wir sind nicht zufrieden mit unserem Auftreten. Wir wollten unbedingt drei Punkte holen. Nun müssen wir mit diesem einen leben. Je länger es 0:0 stand, umso besser war es für Paderborn. Generell müssen wir in der Rückrunde unsere Auftritte zu Hause verbessern."

Uwe Hünemeier (SC Paderborn): "Wir haben einen soliden Auftritt gezeigt. In der ersten halben Stunden waren wir die bessere Mannschaft. Der VfB hat im zweiten Spielabschnitt nicht viel zugelassen und wir hatten nicht genügend Ideen. Ich bin aber froh, dass wir zu Null gespielt haben und mit einem positiven Ergebnis in die Winterpause gehen."

"Wir haben noch einen weiten Weg vor uns"

Christian Gentner (VfB Stuttgart): "Gegen eine Mannschaft wie Paderborn, die aggressiv auftritt, müssen wir unsererseits auch aggressiver und konzentrierter auftreten. Paderborn hat nach der Hinrunde zwei Punkte mehr als wir und diesen Vorsprung haben sie sich mit diesem Spiel auch verdient. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns und müssen uns noch in vielerlei Hinsicht verbessern."

Sven Ulreich (VfB Stuttgart): "Wir haben uns für diese Partie mehr vorgenommen und wollten den Fans drei Punkte zu Weihnachten schenken. Da uns dies nicht gelungen ist, sind wir natürlich unzufrieden. Wir haben es nicht geschafft, Paderborn vor Probleme zu stellen und müssen nach 90 Minuten froh, dass wir einen Punkt geholt haben."

Daniel Didavi (VfB Stuttgart): "Es war kein gutes Spiel von uns. In der ersten Hälfte hatten wir wenigstens noch gute Chancen. Wenn wir das 1:0 machen, läuft das Spiel ganz anders. Im zweiten Durchgang waren wir deutlich schwächer und können am Ende froh sein, noch 0:0 gespielt zu haben. Ich bin froh, wieder spielen zu können, am Ende wären mir aber drei Punkte lieber gewesen. Uns gelingt es einfach nicht, die Balance zwischen gutem Offensiv- und Defensivspiel zu finden."